Morphosys-Antikörper

Wallstreet online berichtet:

„Der Spezialist für therapeutische Antikörper konzentriert sich auf schwerwiegende Erkrankungen wie Alzheimer, Krebs, Infektionen, Herz-Kreislauf etc.. Wir machten Sie auf die Aktie zuletzt vor gut einem Jahr aufmerksam, nachdem ein Wirkstoffkandidat nicht die gewünschten Testergebnisse erreichte und der Kurs daraufhin um 17% auf 41,63 Euro abrutschte. Seither hat die Notiz schon wieder mehr als 50% zugelegt.

Egbert Prior: Marktzulassung für „Morphosys-Antikörper“ | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:“
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9763875-egbert-prior-marktzulassung-morphosys-antikoerper

Kommentar:

Auf die Antikörpertherapien haben viele Marktteilnehmer bei der Krebsbehandlung große Hoffnungen gesetzt.

Schwer wiegende Erkrankung Krebs Alzheimer usw. sollen mit diesen angeblichen Wundermitteln auf der Basis von Antikörpern geheilt werden.

Wie absurd diese Wunschvorstellung ist wird schnell deutlich wenn wir uns überlegen, dass der Organismus alleine im Darm mehr Bakterien als Körperzellen enthält.

Mit diesen Fremdorganismen stellt das Immunsystem ein Gleichgewicht zwischen den körpereigenen Zellen und den Bakterien her.

Das funktioniert so lange reibungslos bis ein Arzt meint in das Gleichgewicht mithilfe untauglicher Therapien eingreifen zu wollen.

Bevor in der Schulmedizin das Wesen der chronischen Krankheiten nicht verstanden worden ist sollten derartige Konzepte mit Vorsicht betrachtet werden.

Todestrieb versus Lebensbeendigungsprogramme

Wir hatten uns früher schon mit Freuds Theorie vom Todestrieb beschäftig. Hier ein kleiner Auszug aus Wikipedia, der den Sachverhalt sehr verkürzt:

„Der Titel Jenseits des Lustprinzips der 1920 verfassten Schrift, in der Freud seine Überlegungen zu Todestrieb ausführt, deutet Freuds Verständnis desselben an: Er strebt nach Zurückführung des Lebens in den anorganischen Zustand des Unbelebten, der Starre und des Todes. So begreift Freud auch den Wiederholungszwang als Äußerung des Todestriebs, überhaupt das Bestreben des Subjekts nach Erhaltung und Stillstand, wie es unter anderem im ritualisierten Handeln der Zwangsneurose zum Ausdruck kommt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Todestrieb

Freud war von der Perversion ausgegangen und schlussfolgerte aus seinen Beobachtungen, dass es einen Todestrieb geben müsste.

Bei Hahnemann lässt sich kein derartiger Gedanke finden.

Dafür haben die Altersforscher in den letzten Jahren Lebensprogramme der DNA identifizieren können, die für die Altersvorgänge zuständig sind und das Leben aktiv beenden.

In der Sprache Hahnemanns übersetzt handelt die Lebenskraft nicht lediglich im Sinne des Aufbaus eines gesunden leistungsfähigen Organismus, sondern auch im Sinne der Lebensbegrenzung als Lebensbeendigungsprogramm.

Da hat jedoch nichts mit Freuds Hypothese des Todestriebes gemeinsam.

Bei einem Todestrieb muss davon ausgegangen werden, dass er von Anfang an darauf gerichtet ist, das Individuum in den organischen Zustand zurück zu führen. Die ausweitende Interpretation deutet in diese Richtung.

Bei den Lebensbeendigungsprogrammen können wir beobachten, dass sie in Form von chronischen Krankheiten über lange Lebensperioden untätig sind und dann durch Zeitablauf aktiv werden und langsam das Leben zerstören.

Sie werden bei Hahnemann als Psora, Sykosis und Syphilis bezeichnet, was auf Krankheitserreger hindeuten, welche die chronischen Krankheiten verursachen sollen. Diese Auffassung stimmt mit unseren heutigen Beobachtungen nicht überein, weil sie auch ohne Krankheitserreger, alleine durch die körpereigene Lebenskraft verursacht werden.

Während Freud von der Psyche und der Beobachtung der Psyche herangegangen ist, müssen wir von der Lebenskraft und der Beobachtung der Lebenskraft die chronischen Krankheiten und die Lebenskraft beurteilen.

Und wir kommen gegenüber Freud zu anderen Ergebnissen.

Während Freud meinte den Todestrieb durch die Analyse beeinflussen zu können, dürfte die Homöopathie in der Lage sein die Lebenskraft insoweit zu beeinflussen, dass die Lebensbeendigungsprogramme hinaus gezögert werden.

Der Wolf im Schafspelz: Informationsnetzwerk Homöopathie

Die Skeptiker tarnen sich neuerdings als Lehrer für Homöopathie.

https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/aerztliche-fortbildung

Sie bieten folgende angebliche Weiterbildung an:

Die homöopathische Lehre
Chinarindenversuch und Ähnlichkeitsprinzip
Potenzierung und kleinstmögliche Dosierung
Homöopathische Arzneimittelprüfung als Behandlungsgrundlage
Lebenskraft und Miasmen als Grundlage der Krankheitslehre Hahnemanns
Vortrag: Dr. Natalie Grams

Die homöopathische Lehre (Forts.)
Unterarten und Stilrichtungen der Homöopathie
Derivate: Schüßler, Bach, Anthroposophie, Spagyrik
und Degenerierungen: Körbler, Quantenhomöopathie …
Homöopathie vs. Naturheilkunde
Widersprüche innerhalb der Lehre
Vortrag: Dr. Natalie Grams

14:45 -15:30
Homöopathie und Wissenschaft
Physik und Potenzierung
Erklärungsmodelle und Fehlinterpretationen
Vortrag: Dr. Norbert Aust

Zertifizierte ärztliche Fortbildung                                                 
 18 CME Punkte sind von der Landesärztekammer Baden-Württemberg genehmigt

Homöopathie:
Von der medizinischen Avantgarde zum wissenschaftlichen
Anachronismus – Was Ärzte über Homöopathie wissen sollten

Kommentar:

Hier treten Personen als Lehrer für Homöopathie auf, die keine ausreichende Homöopathie nach Hahnemann gelernt haben.

Zu meinen großen Verwunderung sind für diese fragwürdigen angeblichen Weiterbildungen auch noch Weiterbildungspunkte der Landesärztekammer Baden Württemberg genehmigt worden.

Das erzeugt bei den weiterbildungsinteressierten Ärzte den fehlerhaften Eindruck, hier würden Homöopathen von ihrem Erfahrungs- und Wissenschaftsschatz abgeben.

Ich habe die beiden Vortragenden Grams und Aust beispielhaft heraus genommen.

Frau Grams hat nach ihren eigenen Angaben Homöopathie nach Scholten und Sankaran gelernt, musste jedoch einsehen, dass ihre Homöopathie gegen Hahnemann nichts als Placebo darstellt.

Herr Aust hat nie Medizin studiert und auch keine ärztliche Homöopathieausbildung. Für ihn ist Homöopathie offenbar auch etwas anderes, als Hahnemann gelehrt hat.

Zumindest Herr Aust ist nicht qualifiziert um über Homöopathie Weiterbildung für Ärzte zu betreiben. In Berlin wird dafür eine Weiterbildungsgenehmigung benötigt. Sie setzt voraus, dass zumindest die eigene Homöopatieausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde und anschließend jahrelange Erfahrungen gesammelt wurden, sowie eine gut gehende homöopathische Praxis.

Darm und Krebs

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über die Wirkung der Darmbakterien bei der Krebstherapie.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/56703/Darmbakterien-als-moegliche-Helfer-einer-Krebstherapie
Auf Einzelheiten gehe ich hier nicht ein.
Immer mehr schulmedizinisch orientierte Forscher müssen erkennen, dass sie mit ihren bisherigen Ansätzen der Krebsbehandlung auf dem falschen Wege sind.
Für uns lässt sich daraus folgendes ableiten:

– Krebs ist zuerst einmal eine Störung des Abwehrsystems mit den Darmbakterien und der Umgebung, nicht jedoch die erste Ursache für eine Störung des Abwehrsystems.
– Daraus lässt sich schlussfolgern, dass alle Ansätze, die meinen andere Bakterien dem Darm zuzuführen von vornherein wenig Aussicht auf Heilung bieten.
– Heilung von Krebs setzt zuerst einmal die Beseitigung des Tumors mit schulmedizinischen Methoden voraus, sofern das möglich ist.
– Im nächsten Schritt müssen zwingend die Lebensbeendigungsprogramme und das Abwehrsystem neue justiert werden.
– Andernfalls droht gesetzmäßig der Rückfall in den Krebszustand.
– Eine isolierte Behandlung über den Darm und die Darmbakterien ist aussichtslos.
– Mehr Aussicht auf Erfolg hat eine Behandlung der zugrunde liegenden chronischen Krankheit unter Bildung objektiver Kriterien der Heilung.
– Kriterium für ein gesundes Abwehrsystem könnten die Darmbakterien darstellen.

Wir erkennen die Heilung zuerst an der Regression, der Fieberbildung und der Heringschen Regel.
Wir hatten in früheren Beiträgen bereits die Wichtigkeit der Stammzellen aus dem Darmbereich für die Lebensbeendigungsprogramme hingewiesen.
Wenn wir diese erfolgreich behandeln wollen, sind entsprechende Lösungen von Vorteil.

Das „wissenschaftliche“ Weltbild der Skeptiker

Im vorangehenden Beitrag habe ich gerade die angeblichen wissenschaftlichen Analysen des Herrn Hümmler untersucht. Er hat sich große Mühe gegeben, wie bereits eine ganze Reihe von anderen „Wissenschaftlern“ vor ihm nachzuweisen, dass es Homöopathie gar nicht geben kann.
Die unsinnige Diskussion ist nun über Jahre geführt worden und wird hier nicht erneut aufgewärmt.
Interessant ist jedoch das angeblich „wissenschaftliche“ Weltbild eines promovierten Physikers. Wenn Herr Planck die Quantenphysik noch nicht entdeckt hatte konnte Hahnemann unmöglich mit den Gesetzen der Quantenphysik arbeiten, so seine ernsthaft vertretende „wissenschaftliche“ Auffassung.
Klingt für physikalischen Laien vielleicht überzeugend, nicht jedoch für einen Wissenschaftler.
Arbeiten wir nicht besonders in der Physik mit Beobachtungen für welche wir bis heute nicht die geringste Vorstellung haben was sich dahinter verbirgt?
Dazu fällt mir auf Anhieb die dunkle Energie und dunkle Materie ein.
Beides sind Produkte aus der Hexenküche der Physik. Da wir sie bis heute nicht nachweisen können, bestenfalls aus Wirkungen auf sie meinen rückschließen zu dürfen, existieren diese beiden Hypothesen also gar nicht, sofern wir dem Wissenschaftsbild der Skeptiker folgen wollen.
Das ist jedoch genau das Argumentationsmuster der Inquisition des Mittelalters.
Nur der Papst war inzwischen schlauer als die Skeptiker. Er hat immerhin Galileo Galilei rehabilitiert.

http://www.focus.de/wissen/mensch/naturwissenschaften/spaete-anerkennung-warum-die-kirche-galileo-doch-rehabilitieren-konnte_aid_850242.html

Jahrhunderte lang galt die Lehre der Kirche als unfehlbar.
Heute wissen zwar die Physiker, dass ihre eignen Lehren löchrig sind wie ein Schweizer Käse. Nur auf die Homöopathie angewendet wollen sie auf einmal den perfekten Nachweis der Wirkung der Homöopathie geliefert haben, bevor sie die Wirkung der Homöopathie akzeptieren.
Dass etwas dran sein kann, an der Homöopathie, zeigt sich bereits bei der hartnäckigen Weigerung der Skeptiker einen homöopathischen Selbstversuch unter Leitung eines Arztes für Homöopathie durchzuführen.
Dabei könnte sich heraus stellen, dass Homöopathie nicht lediglich Krankheiten heilen kann, sondern auch Schaden anrichtet, wenn sie in die falschen Hände gelangt. Wir müssen nicht erst bei Heisenberg nachlesen, welche Geheimnisse mit der Quantenphysik verbunden sind.
Die mathematischen Theorien der Quantenphysik sind allesamt ungeeignet um die Lebensvorgänge zu beschreiben.
Sie beruhen zuerst einmal auf Beobachtungen der Experimentalphysik an Quantenvorgängen physikalischen Teilchen oder Wellen.
Die Quantenvorgänge im lebenden Wesen lassen sich nur indirekt nachweisen.
Diese Nachweise sind auch bereits mehrfach gelungen.
Insofern ist die Diskussion über den Informationscharakter homöopathischer Mittel bereits plausibel geworden.

Wünschen wir Herrn Hümmler bessere und vor allem wissenschaftliche Erkentnisse.