Impfschäden und Schadensbeweis

Das Deutsche Ärzteblatt führt aus:

„Luxemburg – Nationale Gesetze dürfen Patienten in Schadenersatzprozessen gegen Pharmaunternehmen die Beweisführung erleichtern. Ein „Bündel ernsthafter, klarer und übereinstimmender Indizien“ kann ausreichen, um die Haftung für ein Arzneimittel zu begründen, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute in Luxemburg (Rechtssache: C-621/15).“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76474/Beweiserleichterung-bei-Haftung-fuer-Arzneimittel-zulaessig

Kommentar:

Im vorliegenden Fall war ein Mann nach einer Impfung gegen Hepatitis B an multipler Sklerose erkrankt und verstorben. die Familie hat daraufhin den Impfstoffhersteller Sanofi Pasteur verklagt.

Die Gerichte behaupteten, dass kein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen der Impfung und der Erkrankung des Mannes bestehen würde.

Mit dieser Argumentation scheiterte der Impfstoffhersteller vor dem Europäischen Gerichtshof.

Es reiche nach dessen Auffassung aus, wenn mehrere klare und übereinstimmende Indizien auf die Ursächlichkeit der Impfung mit der Erkrankung hinweisen, wie das in den französischen und deutschen Gesetzen vorgesehen ist.

Mit dieser Entscheidung wurde die grundsätzliche Frage der angeblichen Sicherheit von Impfungen berührt.

Die Impfstoffhersteller konnten sich bisher regelmäßig darauf berufen, dass ein Zusammenhang zwischen ihrer Impfung und einer nachfolgenden Erkrankung  wissenschaftlich angeblich nicht nachweisbar sei.

Der Indizienbeweis ist oft die einzige Möglichkeit diesen Kausalzusammenhang herzustellen. Der europäische Gerichtshof hat den Indizienbeweis mit seinem Urteil gestärkt.

Eltern geschädigter Kinder, die vermuten dass die Erkrankung ihres Kindes auf einer der vielen von Alternativmedizinern als fragwürdig angesehenen Impfung zurückzuführen sein könnte, dürfen nun darauf hoffen das der Fall von den Gerichten im Licht dieser Rechtsprechung geprüft werden muss. Damit haben Sie nunmehr eine Chance auf faire Bewertung des entstandenen Schadens.

Das ist ein guter Tag für die Impfskeptiker und die Durchsetzung ihrer Rechte.

Gottesquark auch in der Physik

Die NZZ berichtet: Gravitationswellen-Entdeckung sorgt für einen Sturm im Wasserglas

„Tatsächlich gab es in der Folge kaum Kritik an der Auswertung der Daten – bis letzte Woche. Am 13. Juni veröffentlichten Forscher vom Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen eine Arbeit auf dem Preprintserver Arxiv, in der sie eine zentrale Annahme der Ligo-Arbeitsgruppe infrage stellten. Die Gruppe um Andrew Jackson hatte die öffentlich zugänglichen Ligo-Daten selbst analysiert. Dabei fand sie Hinweise, dass auch das Rauschen der beiden Detektoren zeitlich korreliert ist und eine ähnliche Zeitverzögerung aufweist wie die vermeintlich «echten» Signale. Damit stellten die Forscher indirekt die statistische Signifikanz der Beobachtung infrage.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/astronomie-gravitationswellen-entdeckung-sorgt-fuer-einen-sturm-im-wasserglas-ld.1301912

Kommentar:

Die angeblich nobelpreiswürdige Entdeckung wurde nun in Frage gestellt.

Kennen wir die Diskussion nicht aus der Medizin?

Wird hier nicht von „forschenden“ Pharmafirmen regelmäßig das neue „Wunder?“ Medikament vorgestellt, mit dem angeblich die Todeskrankheit geheilt werden kann?

Einzelheiten waren den regelmäßigen Blogbeiträgen zu entnehmen.

Die Kritiker haben offenbar ein überschwängliches Wissenschaftsbild, wenn sie meinen Schulmedizin sei gut, Alternativmedizin schlecht.

So einfach, wie sie sich das machen, ist Wissenschaft nicht, wie der obige Beitrag der NZZ deutlich zeigt. Da nützt auch kein Quantenquark durch Physiker, die nie Homöopathie gelernt haben. Lassen wir uns durch die neusten Quarkerlebnisse auf dem Gebiet der Wissenschaft überraschen, wenn die Wissenschaft im Kühlschrank rührt, statt in Gottes Suppenküche, wenn der Mensch über seine eigene Dummheit herrscht, statt sich ehrfurchtsvoll Gottes Willen zu unterwerfen.

Transgender fragwürdig

Die NZZ setzt sich mit dem Thema transgender auseinander.

„Nico* wollte keine langen Haare, keinen Busen, keine Menstruation. Er war sich schon als Kind sicher, ein Knabe zu sein – obwohl er biologisch betrachtet als Mädchen zur Welt kam.“

Die Bedürfnisse und Sorgen von Kindern, die sich im falschen Körper fühlen, werden seit ein paar Jahren auch ernster genommen.

Gemäss den wenigen durchgeführten Studien empfinden sich nur 15 bis 20 Prozent der Kinder mit eiExperten gehen davon aus, dass eines von 1000 Kindern zumindest vorübergehend ein Transgender ist. Erik Schneider, Psychiater und Psychotherapeut von Intersex & Transgender Luxemburg, meint dagegen, dass gemäss neuerer Forschung eines von 100 bis 200 Kindern transgeschlechtlich sei.nem gestörten Geschlechtsempfinden auch im Erwachsenenleben noch als Transgender.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/im-falschen-koerper-immer-mehr-kinder-wollen-ein-anderes-geschlecht-ld.1301068

Kommentar:

Transgender wird daran festgemacht, dass sich Kinder im falschen Körper fühlen.

Das ist nicht vorrangig ein Thema der Homöopathie, sondern eher der Psychotherapie. In der Psychotherapie ist das Problem der heranwachsenden Kinder mit mangelnder Geschlechteridentität schon seit jeher bekannt. Über die Ursachen dieser mangelnden Geschlechteridentität wird in dem Beitrag nicht weiter nachgedacht.

Das sollte dann nachgeholt werden

Was als erstes auffällt ist, dass Kindern und Jugendlichen in zerrütteten Familien von allein erziehenden Müttern oder Vätern die Identifizierungsmöglichkeit gegenüber dem anderen Geschlecht genommen ist.

Daraus kann man natürlich eine Krankheit konstruieren die zu einer Geschlechtsumwandlung führen kann.

Der bessere Weg wäre jedoch diese Kinder und Jugendlichen von Anfang an in eine Sach- und fachkundige Psychotherapie aufzunehmen bei der die Frage der Identifizierung und der Machtstrukturen in der Familie durch den Therapeuten sachkundig bearbeitet wird.

Die Ablehnung des eigenen Körpers durch Kinder und Jugendliche kann auf ständige Zurückweisung und Hass von Familienmitgliedern zurückzuführen sein. Das ist auch in den Nachkriegsgenerationen ein wichtiges Thema, insofern Generationen vorher liegende Traumen nachwirken können.

Aus der Nichtbearbeitung dieser Kriegsfolgen sollte keinesfalls ein Konjunkturprogramm für Chirurgen und Internisten entstehen.

Sigmund Freuds Theorie von Todestrieb gründete auf den Beobachtungen zur Perversion.

In der transgender Problematik sehen wir eine analoge psychotherapeutische Situation wie bei der Perversion.

Der Junge Mensch zerstört sich in Analogie zur Perversion selbst. Insofern sollte jede Form der Selbstzerstörung in die Perversion eingerechnet werden. Dazu zählt dann auch die Magersucht und andere zerstörerische psychische und psychiatrische Erkrankungen.

Wenn die Zielstellung ein glückliches Leben sein soll, würde ich zuerst erwarten, dass der Grad des glücklichen Lebens bei den amputierten transgender Patienten verbessert oder im Gegenteil vermindert wurde.

Dazu wurden jedoch keine Untersuchungen benannt.

Hier ein kritischer Beitrag:

http://cicero.de/kultur/soziale-konstruktion-die-gendertheorie-ist-ein-kollektiver-irrtum/59168

Die Widerlegung der Homöopathie

Beschäftigen wir uns heute mal mit Popper und seinen Thesen:

„Der Falsifikationismus geht also davon aus, dass eine Hypothese niemals bewiesen, aber gegebenenfalls widerlegt werden kann. Dieser Grundgedanke ist bereits älter als Popper, man findet ihn z. B. bei August Weismann, der 1868 meinte, es

„lässt sich eine wissenschaftliche Hypothese zwar niemals erweisen, wohl aber, wenn sie falsch ist, widerlegen, und es fragt sich deshalb, ob nicht Tatsachen beigebracht werden können, welche mit einer der beiden Hypothesen in unauflöslichem Widerspruch stehen und somit dieselbe zu Fall bringen.“[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikationismus

Kommentar:

Für die Medizin und insbesondere die Homöopathie ergibt sich daraus die Frage, ob es möglich ist die Richtigkeit einer Hypothese zu beweisen.

Das würde nach Popper voraussetzen für die wissenschaftliche Forschung die Fragestellung so zu formuliert, dass die aufgestellte Hypothese widerlegbar sein muss.

Dazu gibt es in der Medizin mehrerer Ansatzpunkte.

Zuerst möchte ich auf das Thema Impfung eingehen.

Das Thema Impfung ist eng verbunden mit der Frage, ob Bakterien und Viren krank machen.

Diese Fragestellung wird von Seiten der Schulmedizin nicht in Zweifel gezogen.

Wir wissen jedoch über Erkrankungen von Kleinkindern, sobald diese in einer sterilen und bakterienfreien Umgebung aufwachsen, sterben sie mangels natürlicher Bakterien.

Das bedeutet für die schulmedizinische Theorien, dass Bakterien und Viren krank machen wäre bereits die Falsifikation nach Popper.

Anders formuliert, je mehr wir Bakterien und Viren bekämpfen, desto größer wird das Risiko dass der Proband nicht gesünder, sondern Kränker wird.

Das muss umso mehr gelten mehr ich gegen relativ harmlose Bakterien und Viren vorgehe.

Die These Bakterien und Viren machen krank ist also nicht unbedingt richtig.

Mit diesen Ausführungen ist nachvollziehbar aus welchen Gründen Medizin keine Wissenschaft im Sinne von Herrn Popper sein kann.

Das muss umso mehr gelten als Homöopathie in einem nicht ohne weiteres wahrnehmbaren Bereich der Lebenskraft arbeitet.

Wenn ich von einer Lebenskraft ausgehe, muss ich bereit sein anzuerkennen, dass Leben nicht einfach ein mehr oder weniger zufälliges Aufeinandertreffen von chemischen Reaktionen darstellt.

Ich muss anerkennen, dass Lebenskraft eine intelligente Funktionen außerhalb chemischer Reaktionen darstellt, wie das Hahnemann formuliert hat.

An dieser Stelle müsste Wissenschaft in der Medizin ansetzen.

Wenn ich die These der Schulmedizin wiederlegen will, brauche ich nur den Nachweis zu führen, dass chemische Reaktionen keine einfachen Entscheidungen im Sinne eines Reizreaktionsschemas oder der einfachen Logik ausführen können.

Diese Falsifikation der Schulmedizin ist bis heute nicht einmal ansatzweise unternommen worden.

Das beweist zwar nicht die Richtigkeit der Homöopathie.

Wenn wir die Annahme der Lebenskraft in der Homöopathie widerlegen wollen, müssten wir umgekehrt den Nachweis führen, dass die Lebenskraft in der Homöopathie keine intelligente Funktionen eines Quantensystems darstellt, sondern eine intelligente Abfolge von chemischen Reaktionen.

Beide Falsifikation sind bis heute nicht durchgeführt worden.

Insofern erübrigt sich das in der heutigen Medizin überhaupt das Wort Wissenschaft in den Mund zu nehmen und von einer wissenschaftlichen Forschung zu sprechen.

Wissenschaft im strengen Sinne ist also etwas ganz anderes als Geld zu verdienen mit unsinnigen Theorien und chemischen Stoffen.

Zuerst einmal müsste eine Theorie der Medizin aufgestellt werden, wie das Hahnemann gemacht hat.

Im nächsten Schritt könnten diese Theorien falsifiziert werden.

Und erst danach wäre es möglich von einer wissenschaftlichen Medizin zu sprechen.

Wir sollten Herrn Popper ernst nehmen.

Die unendliche Geschichte Grams versus Hahnemann

Der Moderator führt aus:

„Frau Grams war Homöopathin aus Überzeugung und damit (angeblich, Zusatz Autor) sehr erfolgreich. Für sie kam dann bei der Recherche die Ernüchterung. Sie hatte (angeblich, Zusatz Autor) eine gutgehende Praxis in Heidelberg. Sie kam dann zu der Erkenntnis, egal ob Globuli oder  Kügelchen, sie wirken nur wie Placebos. Jetzt wird sie sowohl von den Homöopathen, als auch von den Schulmedizinern als Nestbeschmutzerin attackiert. Sie sagt jetzt Homöopathie ist Scharlatanerie.“

https://www.youtube.com/watch?v=wi9kJRtJnpI

Kommentar:

Wenn sie recht hat, hat sie recht. Wir haben uns hier im Blog zu früheren Zeiten bereits mit Frau Grams auseinandergesetzt. Ich hatte mir erlaubt darauf aufmerksam zu machen, dass Frau Grams keine Homöopathie nach Hahnemann gelernt hat sondern Geistheilung nach Scholten und Sankaran. Davon ist in dieser Sendung des SWR leider keine Rede.

Stattdessen wird Homöopathie insgesamt als Scharlatanerie von Frau Grams abgetan. Ihre Zuwendung zu den Skeptikern, die ihrerseits meist keine medizinische Ausbildung vorweisen können, beweist bereits die bedauerliche Verirrung von Frau Grams.

Die einführende Behauptung des Moderators Frau Grams hätte angeblich sehr erfolgreich Homöopathie betrieben, ist mehr als infrage zu stellen.

Wenn ich Homöopathie erfolgreich betreibe ist nicht nachvollziehbar aus welchem Grund sie sich dann plötzlich der Psychosomatik zuwendet.

Eine angeblich gut gehende Praxis in Heidelberg gebe ich nicht ohne finanzielle Not auf. Das beweist bereits dass sie sich mit ihrer angeblichen Homöopathie nach Scholten und Sankaran tatsächlich auf dem Weg der Scharlatanerie gegeben haben muss.

Die Geistheilung nach Scholten und Sankaran wird von zahlreichen Homöopathen weltweit verurteilt, leider jedoch nicht von allen. Dennoch hat sich der DZVHÄ bisher nicht bereitgefunden diese Scharlatanerie auch als solche zu bezeichnen und aus der Ausbildung der jungen Ärzte zu streichen.

Das genaue Studium der Hahnemannchen Grundlagen fehlt bei diesem Herren. Eine nunmehr verkündete Homöopathie ohne Hahnemann hat mit Homöopathie nichts mehr zu tun und wird von Frau Grams zu Recht als Scharlatanerie bezeichnet. Leider hat sie bis heute nicht den Unterschied zwischen Geistheilung nach Scholten, Sankaran und der tatsächlichen Homöopathie nach Hahnemann unterscheiden gelernt.

Ich wünsche Frau Grams in ihrer weiteren medizinischen Tätigkeit als Schulmedizinerin gute Erfolge und möglicherweise eine spätere Rückbesinnung auf den Entdecker der Homöopathie Herrn Hahnemann.