Fortschritt ist etwas anderes als eine Religion

Die Medizin ist seit Beginn der Menschheit untrennbar mit Religion verbunden gewesen. Die ursprünglichste Form der Heilung dürfte die menschliche Zuwendung durch Familienangehörige gewesen sein. Erst später haben sich Kenntnisse über Heilpflanzen und weitere Kenntnisse über die Gesundheit ergeben. Gesundheit in der Familie setzt einen Glauben an die Familie voraus. Ein Kind, welches kein Vertrauen in die eigene Mutter haben kann, wird von ihr nicht gesundheitlich günstig beeinflusst werden können. Wenn die Zuwendung in der Familie nicht mehr ausgereicht hat, wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte ein Priester oder ein Arzt gerufen, der das Wunder der Heilung bewirken sollte. Man wusste nicht, woher Krankheiten kamen und man wusste auch nicht, wie und warum sie geheilt werden. Viele sahen diese Erscheinungen als göttliche Fügung an, die am besten von einem Priester oder einem Arzt zu beeinflussen sei.

Ganz im Stil der Alchemie wurde nicht nur nach Gold mit chemischen Experimenten gesucht, sondern auch nach Gesundheit. Dass dieses Experiment durch die heutige Pharmaindustrie erfolglos fortgesetzt wird, braucht nicht weiter erläutert zu werden. Dazu verweise ich auf die Ausführungen von Prof. Götzsche zu den kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie.

Schauen wir uns die heutige Medizin an, so ist die Zuwendung in der Familie oftmals von Anfang an ausgegliedert in die Zuständigkeit des Arztes. Er soll für die Gesundheit des Kindes und der Erwachsenen zuständig sein.

Das erfolgt durch Impfungen und durch pharmakologische Präparate. Ganz wenige Eltern beschreiten den Weg der Alternativmedizin. Besser lässt sich der religiöse Charakter der heutigen Medizin nicht darstellen.

Entweder glaube ich an die heilsame Wirkung chemischer Präparate oder ich glaube an die Selbstheilungskräfte des Organismus. Die heutigen Hohepriester der Medizin heißen entweder Medizinprofessor mit Universitätsabschluss oder Quacksalber ohne Hochschulabschluss in Medizin mit Heilpraktikerzulassung und mangelhaften medizinischen Kenntnissen, aber Kenntnissen in schädlicher Esoterik.

Wenn der Medizinprofessor alle Krankheiten geheilt bekommen würde, wäre ein Heilpraktiker vollkommen überflüssig. Alleine die Existenz beider Gruppen beweist bereits die Unfähigkeit der Schulmedizin ausreichende Heilung chronischer Krankheiten zu bewirken.

Was zu Luthers Zeiten noch als Ablasshandel daher kam, war das Versprechen auf Seelenheil gegen Entgelt. Dieses Entgelt durfte freiwillig gezahlt werden von den Gläubigen dieses Glaubens.

Vertreter war Herr Tetzel.

In der heutigen Religion der Schulmedizin ist der Ablasshandel von vornherein als dauerhafte Zwangsabgabe gestaltet und verpflichtet gesetzlich jeden Bürger eine Versicherung anzuschließen, die ihrerseits die vom Zwangsverpflichteten eingezahlten Gelder an die Hohepriester der Schulmedizin und ihrer Diener verteilt. Herr Tetzel hätte über solche Bedingungen seine wahre Freude gehabt.  Im Rahmen dieser Religion sind Heilpraktiker nicht vorgesehen. Die Hohepriester der Schulmedizin haben die politischen Organe des Staates soweit unterwandert, dass sie die Alleinherrschaft über die Gesundheit der Menschen an sich gerissen haben.

Gegenmeinungen werden durch Medienkampagnen gegen Alternativmedizin regelmäßig bekämpft.

Im Ergebnis führt die fehlende Konkurrenz zur Schulmedizin zu einer immer schlechter werdenden Versorgung und zu einer Lebensverkürzung. Hufeland merkte zu Hahnemann noch an, die Symptome seien verschwunden, aber die Krankheit geblieben.

Diese Aussage trifft auch heute noch für alle chronischen Krankheiten zu.

Weder die Schulmedizin, noch die Alternativmedizin sind bisher in der der Lage die chronischen Krankheiten so weit zu heilen, dass wir eine unbegrenzte Lebensverlängerung erwarten können.

Durch die Bildung eines Gesundheitsmonopols der Schulmedizin ist in den nächsten Jahrhunderten auch nicht zu erwarten, dass sich daran etwas ändern wird.

Ein Flug zum Mars wird mit diesen gesundheitlichen Voraussetzungen immer ein Flug in die Grube werden.

Fortschritt ist eben etwas anderes, als eine Religion.

Robert Koch Institut zu Impfnebenwirkungen

Das Robert Koch Institut nimmt zu den Nebenwirkungen von Impfungen wie folgt Stellung:

„Insgesamt nahmen 17.641 Kinder und Jugendliche (8656 Mädchen, 8985 Jungen) im Alter von 0 bis 17 Jahren sowie deren Eltern an der Studie teil (Responsequote: 66,6%), die in 167 Orten Deutschlands zufällig aus den Melderegistern ausgewählt wor­den waren [14, 15, 16].

Ein standardisiertes, computerge­stütztes ärztliches Interview (CAPI) mit dem begleitenden Elternteil liefer­te Daten zu Nebenwirkungen von Imp­fungen. Die Untersucher waren aufgefor­dert, nur schwerwiegende Begleiterschei­nungen zu erfassen. Die Frage laute­te: „Hat Ihr Kind eine Impfung schlecht vertragen?“ Wurde die Frage bejaht, wur­de um Nennung der Symptome und der betreffenden Impfung(en) gebeten und danach gefragt, ob ein Impfschaden an­erkannt worden sei. Die Angabe mehre­rer Symptome pro Impfung war möglich, eindeutig redundante Nennungen wur­den vor der Datenauswertung bereinigt. Die angegebenen Unverträglichkeiten wurden in der aktuellen MedDRA-Ver­sion (Medical Dictionary for Regulatory Activities) als Verdachtsfälle von Neben­wirkungen beziehungsweise Impfkom­plikationen entsprechend der internatio­nal anerkannten Terminologie kodiert und sind im Folgenden als „Impfneben­wirkungen“ bezeichnet. Eine Beurtei­lung des kausalen Zusammenhangs zwi­schen Impfung und Impfnebenwirkung, wie sie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bei Meldungen von Verdachtsfällen auf Impfkomplikationen nach dem IfSG vor­nimmt [13], erfolgte nicht.

Über die ärztliche Dokumentation in den Impfausweisen wurden Daten zu an­gewendeten Impfstoffen und zum Impf­zeitpunkt erhoben. Kinder und Jugend­liche, für die zum Zeitpunkt der KiGGS-Erhebung keine Impfung dokumen­tiert war, wurden als ungeimpft defi­niert. Demgegenüber gelten Kinder, die laut Impfdokument bis dahin mindes­tens eine Impfung erhalten hatten (un­abhängig davon, ob es sich um eine von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Standard-, Indikations- oder Reiseimpfung handelte), als geimpft.“

http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Impfsicherheit/Impfnebenwirkungen_Kinder_Jugend_01.pdf?__blob=publicationFile

Wer erkennt den Fehler?

Die Frage suggeriert, dass eine Impfung schlecht vertragen worden sein muss, damit eine Impfnebenwirkung vorliegt. Es sollten ausdrücklich nur schwerwiegende Nebenwirkungen erhoben werden. Die genaueren Symptome wurden erst erfragt, als die Frage positiv beantwortet wurde.

Wie hätte ein Arzt für Homöopathie die Frage formuliert?

Ist Ihnen bei Ihrem Kind nach der Impfung irgendetwas aufgefallen?

Hat sich irgendetwas verändert?

Das führt dann automatisch zur Aufnahme aller Symptome, welche vor und nach der Impfung bestanden haben. Daraus lässt sich schon eher schlussfolgern, ob die Impfung günstig oder ungünstig auf das Kind gewirkt hat. Als Arzt für Homöopathie begleitet man das Kind über Jahre und kann die Folgewirkung von Impfungen mitunter nach Jahren noch beobachten.

Die weiteren längerfristigen Nebenwirkungen, wie die mögliche Entstehung von Autoimmunerkrankungen wird nicht thematisiert, wäre jedoch das zentrale Nebenwirkungsthema von Impfungen. Die Kinder, die nach der Impfung angeblich ohne Bezug zur Impfung gestorben sind, werden mit dieser Frage nicht erfasst, da sie nicht mehr im Melderegister enthalten sind. Hier haben wir ein typisches Beispiel, wie die Pharmalobby die staatlichen Institutionen unterwandert und durch derartige Studien die Meinung der Ärzteschaft beeinflusst.

Alleine durch diese Fragestellung ist eine objektive Erhebung der Nebenwirkungen weder kurz- noch langfristig gewährleistet.

Die Art der Fragestellung beeinflusst erheblich das Ergebnis, das offenbar im Sinne der Pharmaindustrie ausfällt. Selbst die Datenerhebung im Melderegister ist als fragwürdig anzusehen. Richtig wäre eine bestimmte Anzahl Kinder vor den Impfungen aus den Arztpraxen über einen längeren Zeitraum zu beobachten deren Symptome und Besonderheiten zu dokumentieren und dann die möglichen Nebenwirkungen der Impfungen  zu erheben. Nur so können Impfnebenwirkungen erfasst werden, ohne die Nebenwirkungen als Folge vorbestehender Krankheiten abtun zu können. Die Arbeitsweise von Hahnemannscher Homöopathie besteht genau in dieser Vorgehensweise. Es werden alle Symptome vor der Gabe des homöopathischen Mittels mit den Symptomen danach verglichen. Die Impfindustrie und das RKI halten das nicht für erforderlich, wie aus der vorangehenden Beschreibung zu entnehmen ist.

Auch so lässt sich nur so überprüfen, ob Kinder möglicherweise trotz vorbestehender Erkrankungen in die Erkrankung hinein geimpft wurden und auf diese Weise Nebenwirkungen provoziert wurden, die ohne Impfung nicht aufgetreten wären, also ärztliche Behandlungsfehler vorliegen.

Die Zunahme der Autoimmunerkrankungen und des Krebses in den letzten Jahrzehnten würde jedoch eine genauere und vor allem aussagekräftigere Erhebung der Folge und Langzweitwirkungen aller Art von Impfungen als Eingriff in den lebenden Organismus erfordern. Nach Auffassung der Alternativmediziner sind übermäßige Impfungen als Risiko für die Gesundheit anzusehen, genauso wie ernsthafte und gefährliche Infektionskrankheiten.

Ein Abwägung beider Risiken sollte deshalb unbedingt vorgenommen werden.

Hinweis: Der Beitrag soll Patienten nicht im Sinne einer Impfung oder Ablehnung einer Impfung beeinflussen.

Zum Mars mit Sigmund Freud

Die FAZ berichtet über die Träume des SpaceX-Chef Elon Musk:

„Rund eine Million Menschen könnten in der absehbaren Zukunft auf dem Mars leben. „Das wird ein großartiges Abenteuer“, sagte Musk. „Das Leben ist mehr, als nur jeden Tag Probleme zu lösen. Man sollte jeden Tag aufwachen und inspiriert sein, Neues zu wagen.“

http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/kolonie-im-weltraum-so-will-elon-musk-den-mars-besiedeln-14456626.html

Wir haben hier im Blog schon einige Träume besprochen:

  • Ewiges Leben nach Aubrey de Grey
    Ausrottung des Krebses nach Obama
    Ausrottung aller Krankheiten nach Zuckerberg

Der naheliegendste Traum wäre zuerst einmal auf der Erde für Ordnung zu sorgen und dann vom Jenseits zu träumen.

Jeden Tag beschwerdefrei aufzuwachen ist der Traum, der mit Schulmedizin vielen alten Menschen versagt bleibt. Wir haben aus den Ausführungen von Herrn Götzsche entnehmen können, dass das nicht zufällig der Fall ist, sondern weil mitunter korrupte oder kriminelle Pharmafirmen sich ausschließlich für den Profit interessieren, den sie auf Kosten der kranken Menschen mit Pharmakologie erzielen.

Warum werden die 140.000 USD für den Flug nicht einmal zuerst in die Erforschung der chronischen Krankheiten und dem Ansatz von Hahnemann zur Lebenskraft gesteckt?

Vielleicht hätten wir dann mehr Freude nach Zerstörung der Erde zum Mars zu fliegen, ohne Krebs, ohne chronische Krankheiten, ohne dauerhaften Medikamentenmissbrauch.

Der Traum vom Mars könnte sich als der Traum vom Paradies im Jenseits erweisen. Wer kennt nicht die kindliche Neigung die Mondfahrt vorzubereiten, damit die gerade anstehenden Hausaufgaben nicht heute erledigt werden müssen. Nach Freud ist das eine typische Verschiebung und Verdrängung der zuerst anstehenden Aufgaben oder eine neurotische Ersatzbefriedigung.

Zum Forschungsstand WissHom

Klaus von Ammon, Curt Kösters führen im Bericht „Methodische Probleme von randomisierten Doppelblindstudien in der Homöopathieforschung“ folgendes aus:

„Verschränkungseffekte wurden von Walach postuliert; bei der Studienplanung sollten sie insoweit in Betracht gezogen werden. Bisher sind allerdings weder die Existenz noch die Stärke derartiger Effekte hinreichend untersucht und belegt. Hilfreich wäre hier eine entsprechende Forschung im Bereich der konventionellen Pharmakologie. Die Frage, ob es hier substanz- oder arznei-spezifische Effekte in der Placebo-Gruppe (auch bei optimaler Lagerung der Präparate) gibt, ist bisher noch nicht untersucht worden. Die klinische Erfahrung spricht eher gegen eine hohe Relevanz dieses Phänomen.“

http://www.homoeopathie-online.info/wp-content/uploads/Der-aktuelle-Stand-der-Forschung-zur-Hom%C3%B6opathie-2016-WissHom.pdf

Kommentar:

Wenn die Autoren zu der Auffassung gekommen sind, dass Verschränkungseffekte keine erhebliche Rolle in der homöopathischen Behandlung spielen, dann wäre es naheliegend, wenn sich der DZVHÄ von den Geistheilern Scholten und Sankaran distanziert und deren Methoden nicht als Homöopathie bezeichnet. Darauf warte ich allerdings seit vielen Jahren vergebens.

Als Verschränkungseffekte wäre das Auftreten von angeblichen Verumsymptomen in der Placebogruppe bei der homöpathischen Arzneimittelprüfung anzusehen.

Wissenschaft oder Scharlatanerie

Wir wissen nicht wie Homöopathie funktioniert. Deshalb erklären einige Ärzte, die könnten statt Homöopathie Psychotherapie betreiben. Der Effekt sei angeblich derselbe.

Wenn wir nicht wissen, wie Homöopathie funktioniert, dann ist das keine Rechtfertigung statt Homöopathie Geistheilung zu verwenden.

Entweder heile ich mit den geistigen Kräften des Heilers, dann benötige ich keine Globuli und kann nicht mit deren verkannter Wirkung schädigen.

Oder ich heile mit Globuli, dann habe ich die absolute Verpflichtung zuerst zu erforschen, wie diese Globuli überhaupt wirken.

Dazu ist die Kenntnis des Wirkmechanismus auf zellulärer Eben nicht Voraussetzung. Seit Hahnemann bemühen wir uns die Wirkung durch die AMP heraus zu finden.

Eine Vermischung von Homöopathie mit Geistheilung ist wissenschaftlich nicht haltbar und damit Scharlatanerie.