Parkinson wird häufiger

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über die Zunahme des Morbus Parkinson. Über die Ursachen wird spekuliert.

„Es gibt aber auch epidemiologische Studien, nach denen Raucher seltener an einem Morbus Parkinson erkranken. Viele Epidemiologen bezweifeln aber, dass der Assoziation eine Kausalität zugrunde liegt, zumal eine plausible Erklärung fehlt. Auch der Zusammenhang mit Pestiziden, der in den letzten Jahren mehrfach in epidemiologischen Studien beobachtet wurde, ist nicht gesichert.“

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/68216/Studie-Parkinson-wird-immer-haeufiger

An der Diskussion, ob die Untersuchungen aussagekräftig sind möchte ich mich nicht beteiligen.

Ich kann jedoch aus alternativmedizinischer Sicht berichten, dass der Zusammenhang mit Pestiziden schon lange bekannt ist. Davor kann sich jeder schützen, indem er ungesunde Lebensmittel aus der Kaufhalle gegen biologisch wenig belastete Lebensmittel eintauscht.

Das interessantere Problem ergibt sich aus dem Zusammenhang mit dem Rauchen. Jetzt in einer Zeit wo das Rauchen gesamtgesellschaftlich geächtet wird, unterstellt jeder die absolute Schädlichkeit des Rauchens.

Eine gesundheitliche Wirkung der Abbauprodukte des Nikotins gegen M. Alzheimer ist jedoch in Tierversuchen bereits plausibel gemacht worden.

Das passt gut zu der Annahme, Rauchen schütze in gewisser Weise gegen M. Parkinson. Jeder Konsument muss sich jedoch der Nebenwirkungen bewusst sein.

Diese Thesen passen zusätzlich gut zu der (alternativmedizinischen) Annahme, dass der Sterbeprozess keine Krankheit als solche ist, sondern genetisch gesteuert wird und ab dem 50. Lebensjahr mehr oder weniger einsetzt.

In der Folge wird bei einigen Patienten das Gehirn angegegriffen, was wiederum zu M. Parkinson und Altersdemenz führen kann.

Hilfreich dagegen scheint der mäßige Konsum von Tabak im fortgeschrittenen Alter bei Risikopatienten zu sein, wobei die e-Zigaretten heutzutage wohl das geringere Risiko darstellen.

Schulmedizinisch gibt es keine Möglichkeit der Vorsorge.

Homöopathisch dürfte diese chronische Sterbekrankheit, wie ich sie hier vorläufig bezeichnen will, durchaus in das Schema der chronischen Krankheiten von Hahnemann hinein passen. Sie lassen sich rechtzeitig erkennen und homöopathisch gegensteuern. Erfahrungswerte existieren bisher jedoch nur unzureichend. Tierversuche wurden von der Homöopathengesellschaft abgelehnt.

Die andere Alternative darf auch nicht unerwähnt bleiben. Es gibt Patienten, bei denen das Abwehrsystem nicht das eigene Gehirn angreift, sondern eher dazu neigt beim Älterwerden lediglich inaktiv zu werden. Das vermindert die Krebsüberwachung durch das Abwehrsystem und begünstigt dann wiederum die Krebsentstehung.

Die Kunst der Alternativmedizin besteht nun darin dieses Gleichgewicht des Abwehrsystems zwischen Krebsabwehr durch Selbstüberwachung unter Vermeidung von Autoaggression so einzuregeln, dass ein hohes Lebensalter in vollständiger Gesundheit erreichbar wird.

Die Theorie, die wir dafür brauchen hat Herr Hahnemann bereits mit der Theorie der Chronischen Krankheiten hinterlassen. Sie geht zwar noch von der Erregertheorie aus, die annimmt, Krankheiten werden durch Krankheitserreger verursacht. Die genetische Genese von Alterskrankheiten war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht bekannt und das Wechselspiel Krankheitserreger und Erbanlage ebenfalls nicht. Die angeblich neuen Ansätze in der Homöopathie führen von Hahnemanns Erkenntnissen vollständig weg und wurden in früheren Beiträgen bereits in Frage gestellt.

Warnhinweis:

Die Ausführungen sind für Ärzte gedacht. Patienten sollten sich zu dem Thema vom Arzt ihres Vertrauens beraten lassen.

Wasserfallelektritzität und Potenzierung

„Balloelektrizität

Elektrizität, die beim Fallen von Wassertropfen (auch anderer Flüssigkeiten) durch Reibung an Luft entsteht (besonders bei Wasserfällen); dabei lädt sich der Tropfen positiv, die Luft negativ auf.“

http://www.wissen.de/lexikon/wasserfallelektrizitaet

Nach Ph. Lenard wird der gleichnamige Effekt benannt, auch als Wasserfallelektrizität. Im Wasserfall entsteht im einzelnen Wassertropfen eine äußere negative Hülle und ein positiver Kern.

Beim Aufprall auf ein leitfähiges Medium entsteht ein negatives Potential, welches einen Strom fließen lässt und dadurch Energie abgibt.

Vergleichen wir den Vorgang der Wasserfallelektrizität mit dem Vorgang des Potenzierens in der Homöopathie. Ich  hatte im letzten Beitrag bereits ausgeführt, dass Potenzierung durch Schütteln des Wassers mit Blasenbildung erfolgen muss, um biologisch wirksam zu sein und das Potential der Wasserstoffbrückenbindung zu beeinflussen.

Vergleichen wir den Vorgang des Potenzierens mit dem Vorgang der Entstehung freier elektrischer Ladungen beim Wasserfall oder Lenard-Effekt, dann stellen wir Parallelen fest.

Wasser ist durchaus in der Lage ein Potential zu entwickeln, wenn es in einzelne Tropfen beim Potenzieren verschüttelt wird. Im Innern des Tropfens bildet sich eine positive und im äußeren Teil eine negative Ladung.

Dieser Effekt dürfte bei der Potenzierung unsächliche Bedeutung haben.

Bei Verschütteln bilden sich kleine Blasen im Wasser, die nach dem Schüttelvorgang zerfallen. Die dabei entstehende Ladung erzeugt einen geringfügigen Strom, der mit dem Zerfall der Blasen aufhört.

Dabei wird vermutlich die Energie der Wasserstoffbrückenbindung erhöht.

Da die Energie der Wasserstoffbrückenbindung bisher nicht messbar ist, sondern allenfalls theoretisch berechnet wurde, sind dazu keine experimentellen Aussagen möglich. Sie wird bereits durch die Einwirkung einer Messeinrichtung soweit gestört, dass eine Aussage dazu nicht möglich ist. Die Veränderung der Wasserstoffbrückenenergie durch die Messung ist kein Spezialfall der Homöpathie, sondern für Quantenvorgänge allgemein gültig.

Auch findet keine Abgabe von Quantenenergie aus der Wasserstoffbrückenenergie  statt. Sie bleibt auf dem bestehenden Niveau gespeichert, bis sie durch Wärme oder elektrische Strahlung verändert wird.

Prof. Ernst wird in der Homöopathie gerührt und geschüttelt

Er vertritt die Auffassung, ein Homöopath sollte u. a. diese Frage beantworten:

„5.Everything we drink is based on water containing molecules that have been inadvertently potentised in nature a million times and therefore should have hugely powerful effects on our bodies. How is it that we experience none of these effects each time we drink?”

Freie Übersetzung:

5.Alles, was wir trinken beruht auf Wasser enthaltende Moleküle, die versehentlich eine Million mal in der Natur potenziert wurde und daher enorm starke Effekte auf unseren Körper entfalten sollten. Wie kommt es, dass wir keine dieser Wirkungen jedes Mal erleben, wenn wir trinken?

 

http://edzardernst.com/2016/06/homeopaths-of-the-world-i-herewith-offer-you-a-deal-please-think-about-it/

Antwort für Skeptiker:

Mir ist nicht bekannt, dass die Lebensmittel und Getränke, die wir ständig zu uns nehmen so geschüttelt werden, dass eine Potenzierung der Flüssigkeit stattfinden würde.

Alleine ein gemütliches Schaukeln, wie das im Meer mit den Wellen erfolgt, erhöht nicht die Quantenenergie der Wassermoleküle.

Hahnemann hat mit einer halb vollen Flasche auf eine feste Unterlage geklopft und das minutenlang, um die Potenzierungswirkung zu erzielen, von der eine gesundheitlicher Effekt ausgeht.

Wer diese Potenzierung selbst durchgeführt hat, der weiß, dass ein Lebensmittel nicht alleine durch schnelle Bewegung potenziert wird. Dazu gehört das schaumschlagende Schütteln, nicht die übersinnliche Eindacht oder das Philosophieren über eine bezweifelte Wirkung.

Wenn dann ein paar Schlaumayer kommen und meinen die Flaschen randgefüllt ohne Schaumbildung zu schütteln, funktioniert die Potenzierung bereits nicht mehr. Es ist leicht zu erklären, dass Homöopathie Unfug sei, wenn man deren Grundlagen nie gelernt hat. Es lässt sich durch fehlerhafte Nachahmung der genialen Erkenntnisse von Hahnemann leicht behaupten, dass seine Arbeiten nicht funktionieren. Wieso behaupten die Skeptiker dann eigentlich nicht, dass Herr Einstein ein Dummkopf war.  Nachvollziehen können sie seine Theorien in gar keinem Fall. Nur die praktische Anwendung seiner Theorien beweist die Richtigkeit. Diese praktische Anwendung in der Homöopathie ist den Skeptikern versagt, weil sie keine Homöopathie praktizieren.  Nur eines wissen sie sicher, dass Homöopathie angeblich nicht wirkt.

Auch der Vergleich mit der Verdünnung im Maßstab der Weltmeere ist falsch. Niemand hat jemals die Weltmeere so geschüttelt, dass sie Schaum schlugen. Selbst bei hohem Wellengang bildet sich kein Schaum im gesamten Meer bis in den tiefsten Meeresgrund, allenfalls in kleinsten Bereichen, die sofort im Meer aufgelöst werden und deren mögliche Quantenenergie erhöhende Wirkung somit sofort verdünnt wird und im Meer verschwindet. Die Schaumbildung des gesamten Meeres wäre jedoch Voraussetzung für die Erhöhung der Quantenenergie im Meer und die gesundheitliche Wirkung bei der homöopathischen Behandlung. Dann bräuchte es letztlich keines Stoffes, sondern nur noch dessen energetischen Fingerabdrucks.

Hinzu kommt, dass die im Meerwasser gelösten Salze möglicher weise eine Erhöhung der Quantenenergie des Wasser verhindern. Versuche dazu sind mir nicht bekannt. Es wäre jedoch möglich, dass nur das überwiegend reine Wasser in der Lage ist die Quantenenergie der Wasserstoffbrückenbindung zu erhöhen. Sobald die Wasserstoffbrückenbindung durch Salze oder gelöste sonstige (organische) Verbindungen verändert oder gebunden ist, könnte der Potenzierungsversuch fehlschlagen. Als Ausnahmen sind nur Alkohol und Milchzucker bekannt. Als Anregung empfehle ich die Fruchtsaftgetränke nicht lediglich aus dem Kühlschrank zu entnehmen und zu trinken, sondern in guter Bondmanier in einem halb vollen Shaker 50 mal unter Blasenbildung zu schütteln. Im Ergebnis haben wir ein Getränk, welches im Geschmack den gerührten Bondmix um einiges übertrifft. Ob dieser Schüttelmix gesundheitliche Auswirkungen hat, konnte ich bisher nicht feststellen.  Aber Genuss ist alles und da kannte sich Herr Bond, James Bond, nicht nur beim Martini in bester Bondmanier gut aus. Vielleicht war er durch diese Quantenpower in seinen Filmen so erfolgreich und die Frauen so einfühlsam?

http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/6623/james-bond-martini-gescheuttelt/

Letztlich zeugen die behaupteten Gegenbeweise der Skeptiker lediglich von einer tiefen Verunsicherung ihres mechanistischen Weltbildes und grenzenloser Unkenntnis in Sachen Homöopathie. Herr Bond hätte hier bestimmt weiter geholfen, zumindest was die Einfühlung in die Frauenherzen angeht und ob wir unsere Medizin-Professoren besser rühren oder schütteln oder zuerst das Eine und dann das Andere.

Das Resonanzprinzip der Alternativmedizin

Frau Karin Lenger hat die Quantentheorie der Homöopathie wie folgt formuliert (freie Übersetzung):

BIOCHEMICAL HOMÖOPATHISCHE Hypothese: Es wird vorgeschlagen, dass biochemische Wege auf unterschiedlich energetischen Ebenen arbeiten können. Photonen, die in Heilmitteln enthalten sind, können verwendet werden um diese höheren Anregungszustände zu erreichen, und bewirken Quantenübergänge. Wenn im Organismus eine krankhafte Verstimmung besteht werden Quantenprozesse nicht einwandfrei funktionieren. Enzyme werden dann ihrer natürlichen Konfigurationen verlieren oder ihre Proteinstruktur kann denaturiert werden.

Subtle Energies & Energy Medicine • Volume 19 • Number 3 • Page 13

Es ist zwar bekannt, dass auch Flüssigkeiten und gelöste Stoffe eine Resonanzfrequenz aufweisen. Diese befindet sich im Mega bis Gigaherzbereich.

Sie ist jedoch nicht geeignet um die intrazelluläre Steuerung des second messenger Systems physikalisch zu erklären. Insofern gehen die Messungen von Frau Lenger an der homöopathischen Realität vorbei.

Tatsächlich sind homöopathische Mittel in der Lage sehr spezifische Reaktionen im Organismus zu steuern. Die Steuerung ist so selektiv, dass eine Einheitsfrequenz für den Organismus zwar denkbar ist, jedoch für eine Steuerung der Lebenskraft nicht in Frage kommt.

Favorit der Steuerung der Lebenskraft ist die quantenphysikalische Kraft einzelner hochfrequenter Photonen in Resonanz mit anderen Zellbestandteilen.

Bevorzugtes Trägermedium dieser quantenphysikalischen Kraft des second messenger sind die Moleküle cAMP und GMP, denen offenbar auch eine Verstärkerwirkung zugesprochen werden muss.

Wie kann man sich die Wirkung des homöopathischen Mittels erklären?

Der von den Kritikern behauptete Placeboeffekt scheidet bereits deshalb aus, weil er eine Wahrnehmung des angeblichen Heilvorganges durch den Patienten zur Erreichung eines Behandlungszieles voraus setzt, also eine bewusste oder unbewusste Wahrnehmung.

Eine Heilwirkung über den Placeboeffekt unter Ausschaltung des Bewusstseins und der Wahrnehmung widerspricht der Placebodefinition.

Homöopathische Mittel wirken jedoch auch bei bewusstlosen und komatösen Patienten, bei denen keinerlei Wahrnehmung mehr vorhanden ist.

Es handelt sich demzufolge nicht um einen Placeboeffekt, sondern um einen energetischen Steuerungseffekt, den Hahnemann als über die Nervenenden im gesamten Organismus sofort  als wirksam bezeichnet hat und nicht etwa verzögert, wie das bei pharmakologischen Präparaten der Fall ist.

Eine Wirkung über die Nervenenden lässt sich gut mit der second messenger Theorie vereinbaren.

Dann müssten in den homöopathischen Mitteln Photonen (bzw. deren Energie) im Milchzucker bzw. im Wasser/Alkoholgemisch gespeichert sein, die bei Berühren der Nervenleiden die Energie und die damit verbundene Information an die Nervenenden weiter gibt.

Von dort wird die Information ins Gehirn geleitet. Dort angekommen, wissen wir bis heute nicht, wie die Quanteninformation weiter verarbeitet wird.

Die Vorstellung, dass die einzelnen Neurone mit Synapsen Schaltstellen mit andere Neuronen bildet und auf diese Weise Regelkreise im Sinne einer Transistor I/0 Steuerung bewirkt, ist in keiner Weise nachvollziehbar.

Eher ist anzunehmen, dass die Neuronen über die Synapsen Quanteninformationen austauschen, mit denen sie den Quantencomputer des Gehirns in einer Weise steuern, wie das den heutigen Physikern nicht einmal ansatzweise vorstellbar ist.

Diese Quantensteuerung ist nicht durch physikalische Wellen im Bereich Megahertz bis Gigahertz denkbar. Der Ansatz von Frau Lenger ist insofern als falsch anzusehen. Eine Steuerungswirkung im UV-Bereich ist dagegen bereits teilweise belegt (Gurwitsch). Auch die Theorie der Krankheiten kann nicht geteilt werden. Sie geht davon aus, dass bei Krankheiten die Quantenprozesse nicht einwandfrei funktionieren. Das erklärt nicht das systematische Auftreten chronischer Krankheiten in einer bestimmten Altersstufe, die bereits vorher bei den Eltern oder einem Elternteil anzutreffen waren. Es dürfte sich demzufolge nicht um eine fehlerhaften Quantenprozess handeln, sondern um eine phylogenetisch vererbte, also genetisch bedingte Anlage zur Lebensbeendigung, die letztlich die Aufgabe übernommen hat das Leben langsam aber sicher zu einem Ende zu führen.

Die Behandlung der chronischen Krankheiten müsste sich demzufolge zuerst um die Verbesserung dieser Anlage bemühen, was mit den von Hahnemann zur Verfügung gestellten Theorien der chronischen Krankheiten oftmals möglich ist. Dabei werden homöopathisch die Lebensbeendigungsprogramme umprogrammiert. Da auf diesem Gebiet bisher zu wenig Erfahrungswerte vorliegen, sind weitere Aussagen schlecht möglich. Tierversuche wurden nicht genehmigt, sodass ich keine Möglichkeit sehe die Grenzen dieser Auffassung zu überprüfen.

Diese Forschung wäre jedoch wesentlich sinnvoller, als nach dem „Einen“ Wundermittel für angeblich alle Krankheiten zu suchen, welche es nach den von mir vertretenen Theorien niemals geben kann. Das ist letztlich nur Geldeintreiben der Pharmafirmen und der Universitätsforschung ohne jemals ein brauchbares Ergebnis zu präsentieren.

Schwarmdummheit statt Schwarmintelligenz?

Zur Schwarmintelligenz gibt es durchaus widerstreitende Auffassungen.

„Aber es gibt auch immer wieder Zweifel an der Weisheit der Vielen. Wie konnte es beispielsweise zur Finanzkrise kommen? Ein Forscherteam von der ETH Zürich hat nun in einem Experiment gezeigt, wie schnell Schwarmintelligenz in Schwarmdummheit umschlagen kann. Sobald Menschen nämlich erfahren, dass andere über ein Problem anders denken als sie selbst, ändern sie ihre eigene Meinung – zumindest ein bisschen.

Wenn alle anderen das Gleiche machen wie man selbst, glaubt man, auf dem richtigen Dampfer zu sein.“

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/schwarmintelligenz-gemeinsam-sind-wir-duemmer-a-762837.html

Kommentar:

Was alle glauben verbindet die Gemeinschaft und stellt das Fundament derselben dar.

Das traf früher für die klassischen Religionen zu, heute für den unreflektierten Atheismus. Dem steht das evolutionäre (Glaubens-)Muster nahe, die Gemeinschaft könnte zusammen nicht untergehen.

Es hat Millionen von Jahren funktioniert. Jetzt sind wir in eine Phase eingetreten, wo die Gemeinschaft dazu neigt ihren eigenen Untergang bedenkenlos zuzustimmen ohne sich der Tragweite der zugrunde liegenden Glaubensentscheidungen bewusst zu werden.

Aus dem Tierreich können wir lernen, dass bei Herdentieren immer das klügste und realitätsnahste Individuum die Führung der ganzen Gruppe übernimmt. Dieses hierarchische Muster ist in der Gegenwart durch die angebliche Demokratie mit Mehrheitsentscheidungen ersetzt worden. Im Ergebnis entscheiden die Belange der Völker nicht mehr die klügsten und Welt zugewandtesten Individuen, sondern die Anderen.

In der Medizin liegt der Sachverhalt jedoch ganz anders. Hier entscheiden Pharmakonzerne mit dem Druck von riesigen Geldsummen über die Belange und die Gesundheit von Milliarden von Menschen. Dabei zeichnen sich die Pharmafirmen weder durch besondere Klugheit aus, noch sind sie demokratisch gewählt. Bei ihnen geht es ausschließlich um Gewinnmaximierung zum eigenen Vorteil. Das ist der Grund, warum die angebliche Schwarmintelligenz im Gesundheitswesen vollständig versagt.

Die Pharmaindustrie verspricht das Märchen von der anstrengungslosen Gesundheit.

Sie redet der Masse ein, es gebe für jede Krankheit eine Pille und die forschenden Pharmafirmen seien bereits kurz davor auch für die angeblich letzte Krankheit eine Pille zu finden. Es müsse nur noch genug Geld in die Pharmaindustrie gesteckt werden, dann würden alle gesund. Das klingt wie Musik in den Ohren des durchschnittlichen Medizinkonsumenten. Wer würde sich da freiwillig einer Krankheit unterziehen, wenn er das Versprechen bekommt, Krankheiten sind überflüssig und werden in Zukunft nie mehr auftreten? Das Schlaraffenland auf Erden? Die Masse der Patienten zollt der Pharmaindustrie Beifall.

Niemand hat die Absicht jemals krank zu sein.

Im Ergebnis besteht die Schwarmintelligenz darauf als bequemsten Weg krankheitslos angeblich immer gesund zu sein. Auf diesem Boden kann sich der Kampf um die Goldene Impfung (Der Goldene Schuss) und das Goldene Medikament (Das letzte Sakrament) vollziehen. Nicht umsonst wird von Politikern in regelmäßigen Abständen versprochen, der Krebs sei in 5 Jahren besiegt, ohne dass irgendjemand auch nur die geringste Vorstellung davon hat, warum er überhaupt ausbricht.

Die Auffassung ist nicht lediglich bei einfachen wenig gebildeten Personen zu finden, sondern auch bei geschäftlich erfolgreichen Personen des gesellschaftlichen Lebens. Dass diese Einstellung nicht in Frage gestellt wird, bedeutet einen großen gesellschaftlichen Konsens. Die Schwarmintelligenz heißt hier ausschließlich anstrengungslose Gesundheit, die es evolutionsbiologisch nie gegeben hat und auf Dauer nicht geben kann.

Der heutige schwarmintelligente „Neue Mensch“ wird deshalb auf Dauer keinen Bestand haben können. Er vernichtet im guten Glauben an anstrengungslose Gesundheit seine eigene Existenz und die seiner Nachkommen. Hoffen lässt lediglich, dass gerade einige junge Mütter in Berlin Prenzlauer Berg das Spiel des Goldenen Schusses und des letzten Sakraments nicht mehr mitspielen wollen. Die Skepzis gegenüber der Pharmakrake wächst berechtigter weise langsam aber sicher. Herr Götzsche und Herr Hahnemann sind die neuen Wegbereiter einer menschlichen Medizin. Herr Götzsche verdient für seinen Mut sich mit der Pharmamafia anzulegen der Nobelpreis, Herr Hahnemann kann ihn leider rückwirkend nicht mehr bekommen.