Aprikosenkerne

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über einen Patienten mit Cyanidvergiftung:

„Bei der Anamnese berichtete der Patient dann, dass er seit fünf Jahren täglich Aprikosenkern-Extrakt einnehme. Zuletzt hatte er neben einem kommerziellen Nahrungsergänzungsmittel auch ein selbst hergestelltes Extrakt verwendet. „

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/79293/Aprikosenkerne-Extrakt-loeste-Zyanidvergiftung-aus

Kommentar:

Die Verwendung von Zyaniden kann ausgesprochen gefährlich werden. Offensichtlich war der Beitrag vorgestellte Patient über die möglichen Risiken nicht ausreichend informiert. In jeder Arztpraxis sollte einen preiswert zu beschaffendes Sauerstoffmessgerät vorhanden sein. Damit lässt sich ein Sauerstoffmangel innerhalb von wenigen Sekunden problemlos durch Lichtmessung über die Haut erfassen. Diese Untersuchung sollte ab dem 50. Lebensjahr gelegentlich durchgeführt werden.

Die Grundidee hinter der Verwendung von Aprikosenkernextrakt besteht in der fehlerhaften Annahme, dass Gift würde vorrangig die Krebszellen schädigen und die gesunden Zellen verschonen.

Die Heilwirkung nach Hahnemann bzw. Boericke von homöopathischen verdünntem Kaliumcyanat bezieht sich vorrangig auf die Sprachfähigkeit sowie Neuralgien im Schläfengebiet.

Es ist nicht nachvollziehbar, ob ein studierter Arzt Empfehlung zur Einnahme eines derartigen Präparates gegeben hat. Aus alternativ medizinischer Sicht stehen schwere Bedenken gegen die Einnahme.

Sie beruhen vorrangig auf der Giftigkeit und der fehlenden Verdünnung und Potenzierung.

Sofern bei  Patienten Symptome in Richtung Kaliumcyanat bestehen könnte das Mittel auch bei Krebs günstig oder heilsam wirken.

Die Einnahme von nicht homöopathisch verdünnten Aprikosenkernextrakt ist jedoch in jedem Fall abzulehnen.

Das Präparat ist bei der DHU als D4 gegenwärtig  nur auf Bestellung lieferbar.

Die Welterklärer

Max Rauner erklärt uns die Welt, insbesondere die der Quantenwelt.

„Auf ZEIT ONLINE hatte er viele Jahre lang die Videokolumne: »Dr. Max erklärt die Welt«. Sein jüngstes Buch ist »Schluss mit dem Bullshit – Auf der Suche nach dem verlorenen Verstand« (mit Tobias Hürter).“

Biografie

In seinem Beitrag: „Pseudowissenschaft Quantenmedizin, Einstein für Esoteriker“ erklärt er seine steilen Thesen zur Alternativmedizin.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/quantenmedizin-einstein-fuer-esoteriker-a-1017748.html

Herr Rauner erklärt in seinem Jahrhundertwerk: „Schluss mit dem Bullshit, auf der Suche nach dem verlorenen Verstand,“ wie die Welt aus seiner Sicht wirklich funktioniert.

Wir dürfen uns einig sein, dass jede Form von Esoterik kranken Gehirnen entspringt, welche die Suche nach Gott mit ihren eigenen verschwirbelten Ideen verwechselt. Er hat auch bereits die passenden psychoanalytischer Erklärung gefunden. Nach Herrn Rauner und seinen zitierten Autoren handelt sich bei Esoterikern um neidische Menschen. Sie sind neidisch auf die Erkenntnisse der Physiker und damit das nicht so auffällt betreiben sie dagegen gemeinschaftliche Selbstimmunisierung.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/quantenmedizin-einstein-fuer-esoteriker-a-1017748.html

Kennen wir der derartige Ausführungen nicht in ähnlicher Form  bereits von Professor Lesch?

Hält er nicht im Fernsehen gelegentlich Vorträge über Alternativmedizin, die er als Astrophysiker nie erlernt hat?

Und hat Herr Rauner zwar Physik studiert aber nie Alternativmedizin?

Er bemängelt, dass die Theorien der Alternativmedizin angeblich nie bewiesen oder widerlegt werden könnten.

Dann sehen wir uns die Theorien der Schulmedizin an, insbesondere das Schlüssel Schloss Prinzip und fragen, welche chronische Krankheit mit dieser Theorie jemals geheilt werden konnte und ob damit letztlich eine gesunde Lebensverlängerung ermöglicht worden ist.

Tatsächlich ist Quantentheorie in der Mikrobiologie kein angeblicher Bullshit, sondern die normale Kommunikation des Lebens auf zellulärer Ebene.

Das ist in der modernen Forschung der Mikrobiologie bis heute offenbar nicht angekommen.

Alles Leben beruht letztendlich auf quantenphysikalischen Vorgängen und deren Programmierung in der Lebenskraft.

Davon haben jedoch weder Herr Rauner noch bei Herrn Lesch jemals etwas gehört, zu mindestens kommt der Begriff in ihren Vorträgen nicht im positiven Sinne vor.

Unbestritten wird in der Homöopathie und in der Esoterik heute leider viel Unfug verkündet.

Wenn sich die Esoteriker auf Geistesgrößen wie Planck und Einstein berufen können sie zwar mit diesen nicht mithalten.

Sie haben aber, entgegen Herrn Rauner, zumindest verstanden, dass moderne Medizin etwas ganz anderes sein sollte als pharmakologische Präparat zu schlucken und Bakterien zu bekämpfen.

Da spielt das keine große Rolle ob medizinische Laien zur Wirkung der Alternativmedizin untaugliche Theorien verkünden.

Die von medizinischen Fachleuten verkündeten Theorien der Gegenwart beruhen auf den Annahmen der Alchemie des Mittelalters und sind in vielen Teilen genauso verkehrt wie die Annahmen der Esoteriker und ihre wundersamen Theorien.

Die Naturgesetze nach Dürr

Herr Dürr beschreibt seine Sicht der Natur:

„Auch die Naturgesetze gelten nicht in der Art und Weise, wie wir das glauben (5,18), in der alten mechanistischen Form, dass etwas wie ein Uhrwerk abläuft, sondern die Naturgesetze sind auch nur ein Ergebnis der Evolution., die sich herausgebildet haben. Vermutlich auch so, dass andere Möglichkeiten der gesetzlichen Anordnung möglich war. Es hat dann so eingerastet auf eine bestimmte Art und Weise, so eine Art Gewohnheit.

Dan bringt er zum Beweis das Beispiel aus dem Zug, bei dem Wasser die Scheibe herunter läuft.“

https://www.youtube.com/watch?v=lrgQakHPRP8&t=304s

Kommentar:

Herr Dürr wagt sich mit seinen Äußerungen auf das Gebiet grundsätzlicher Erwägungen der Physik. Er stellt die heiße These auf, die Naturgesetze seien nicht von Anfang an vorgegeben sondern das Ergebnis einer Evolution der Naturgesetze.

Anders formuliert: Das Gravitationsgesetz habe sich im Laufe der Evolution erst herausgebildet. In der formulierten Allgemeinheit meint er damit vermutlich auch alle anderen Naturgesetze.

Nun sind wir aus der Medizin bereits einiges an Alchemie aus dem Mittelalter gewöhnt. Herrn Dürer übertrifft die Alchemie des Mittelalters noch etwas.

Wenn ich der Auffassung bin, die Naturgesetze hätten sich im Laufe der Evolution herausgebildet müssen sich dafür nachvollziehbare und einleuchtende Gründe anführen lassen.

Der Vergleich von Herrn Dürr mit seiner Fahrt im Eisenbahnzug und dem Wasser, das die Scheibe herunter läuft, ist nicht geeignet ein physikalisches Gesetz und seine Entstehung in der Evolution glaubhaft zu machen oder zu beweisen.

Wenn sich die Naturgesetze evolutionär heraus bilden würden, müßte nachweisbar sein, dass sie sich im Laufe der Evoloution immer weiter und stärker verändern. Davon ist bisher jedoch nichts beobachtet worden.

In der gleichen Art und Weise versuchen Esoteriker Scholten und Sankaran aus der Anordnung der Elemente in Periodensystem oder aus den Märchen der Brüder Grimm Heilkräfte für die Heilung des Menschen zu entnehmen.

Dass derartige Unterfangen keinerlei Aussicht haben jemals eine Krankheit zu bessern oder zu heilen braucht nicht weiter ausgeführt zu werden.

Bei allen versuchen Philosphie statt Naturwissenschaften zu betreiben ist deutlich erkennbar, dass die Autoren derartiger Auffassungen versuchen Gott durch unwissenschaftliche Erkenntnisse, oder was sie dafür halten, zu vertauschen. Letztlich zeugt Philosophie von einer Orientierungsstörung im Leben, die so durch Scheinwissen aufgefüllt werden soll. Das erklärt die große Zahl der Anhänger solcher Theorien. Sie alle sind ebenfalls vom Drang nach Sicherheit in Scheinwissen getrieben, für welches sie sich einen angeblich kompetenten Guru suchen. Entsprechend wütend fallen die Reaktionen aus, wenn ihr neuer „Gott“ vom Tron gestoßen wird. Und diese Wut beweist, dass da ein unbearbeitetes Problem angestoßen wird. 

Erforschung der Gleichgewichtskreise in der Lebenskraft

Hier ein weiterer Auszug aus dem Interview mit Herrn Hall:

„Denn bereits zu dieser Zeit wusste man, dass Immunsuppressiva die Vermehrung von Immunzellen blockieren. Wie das geschieht, war jedoch eine Black Box. Hier sollte Heitmans Arbeit Licht ins Dunkel bringen. Wie erhofft, führte Rapamycin bei den Hefezellen zu einem Wachstumsstopp, worauf sie abstarben. Nur ein paar wenige überlebten. Diese Zellen mussten im Erbgut Mutationen tragen, die sie gegen das Medikament resistent machten.

Tatsächlich fanden die Forscher solche Mutationen in zwei bis dahin unbekannten Genen. Diese Gene nannte Hall «target of rapamycin» (TOR), weil sie in nicht mutierter Form die Wirkung von Rapamycin vermitteln. Das war die Geburtsstunde von TOR1 und TOR2. Der Durchbruch wurde 1991 in der Fachzeitschrift «Science» verkündet.

Einige Kollegen hätten die Idee, mit Hefezellen zu arbeiten, als «silly» bezeichnet, erinnert sich Hall. Denn es ging ja um den Einsatz des Medikaments beim Menschen. Diese Kollegen hätten nicht verstanden, dass Rapamycin von Bakterien gebildet wird – als Waffe gegen andere Mikroorganismen wie Hefepilze. Nur mit diesem Modellorganismus sei die Entdeckung von TOR so schnell möglich gewesen.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/molekulare-signalwege-der-zellenversteher-ld.1314947

Kommentar:

Wir können aus dieser Schilderung entnehmen, wie der Forschungsfortschritt auf dem Gebiet der Biochemie stattfindet.

Zuerst wurde beobachtet, dass Rapamycin bei Hefezellen zu einem Wachstumsstopp führte. Danach starben Sie ab. Die wenigen überlebenden Zellen wurden auf Mutationen hin untersucht und als TOR definiert, weil sie in nicht mutierter Form die Wirkung von Rapamycin vermitteln.

Diese schulmedizinische mikrobiologische Auffassung geht davon aus, dass sie die Wirkung eines Medikamentes ein bestimmtes Eiweiß zuständig sein soll in Verbindung oder Wechselwirkung mit der DNA.

Als Alternativmediziner gehe ich von der Fehlerhaftigkeit dieser Annahme aus.

Die Beobachtung der Lebenskraft lässt darauf schließen, dass es sich nicht um einen statischen Vorgang im Sinne einer Bindung an einen Rezeptor handelt.

Die Existenz der Lebenskraft setzt voraus, dass deren Programme eingerichtete Gleichgewichtskreise beeinflussen.

Die Gleichgewichtkreise werden von der DNA im stabilen Gleichgewicht gehalten bis der Organimus auf irgend etwas zu reagieren hat.

Wenn Rapamycin bei Hefezellen zu Wachstumsstopp führt ist die Annahme durchaus berechtigt, dass es an einen Rezeptor in der Zelle bindet.

Es führt demzufolge zu einer Unterbrechung der intrazellulären Signalwege oder Ausschaltung des zuständigen Gleichgewichtskreises.

Wenn ich diesem Gleichgewichtskreis eine Quanteninformation durch ein homöopathisches Mittel zuführe, verändert es lediglich seine Aktivität und sein Gleichgewicht zu weiteren verbundenen Schwingungskreisen.

An diesem Beispiel läßt sich der unterschiedliche Krankheitsbegriff in der Schulmedizin gegenüber der Alternativmedizin verdeutlichen.

Während Schulmedizin mit pharmakologischen Präparaten intrazelluläre Signalwege blockieren will, möchte der Alternativmedizin lediglich die Gleichgewichtszustände der Lebenskraft verändern.

Um die entsprechenden Gleichgewichte der Lebenskraft zu identifizieren wäre eine ähnliche Vorgehensweise wie durch Herrn Hall auch mithilfe von homöopathischen Mitteln möglich.

Dazu können die schulmedizinisch bekannten oralen Antidiabetesmittel soweit homöopathisch verarbeitet werden, dass der Wirkstoff keine physiologischen Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat.

Dann könnte der Antidiabeteseffekt durch häufiges Wiederholen so weit gesteigert werden bis die Hefezellen absterben. Im nächsten Schritt wäre es möglich die überlebenden Hefezellen auf die daran beteiligten Gene zu untersuchen und diese zu identifizieren.

Die Vorgehensweise wäre vergleichbar mit der Schulmedizin. Das zu Grunde liegende theoretische Modell basiert jedoch auf quantenphysikalischen Überlegung die bis heute in der Schulmedizin keinen Einzug gefunden haben, wenn wir von den wenigen Ausnahmen absehen.

Die Entdeckung von TOR durch Herrn Hall

Die NZZ beschreibt die Entdeckung von TOR durch Michael N. Hall:

„Doch er habe die Möglichkeit gesehen, mit der Hilfe von Rapamycin auf Signalwege in den Zellen zu stossen.

Denn bereits zu dieser Zeit wusste man, dass Immunsuppressiva die Vermehrung von Immunzellen blockieren. Wie das geschieht, war jedoch eine Black Box. Hier sollte Heitmans Arbeit Licht ins Dunkel bringen. Wie erhofft, führte Rapamycin bei den Hefezellen zu einem Wachstumsstopp, worauf sie abstarben. Nur ein paar wenige überlebten. Diese Zellen mussten im Erbgut Mutationen tragen, die sie gegen das Medikament resistent machten.

Tatsächlich fanden die Forscher solche Mutationen in zwei bis dahin unbekannten Genen. Diese Gene nannte Hall «target of rapamycin» (TOR), weil sie in nicht mutierter Form die Wirkung von Rapamycin vermitteln. Das war die Geburtsstunde von TOR1 und TOR2. Der Durchbruch wurde 1991 in der Fachzeitschrift «Science» verkündet.

https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/molekulare-signalwege-der-zellenversteher-ld.1314947

Das DZNE sieht keine Lebensverlängernde Wirkung des Rapamycin:

Kein Jugendelixier

Ehningers Arbeitsgruppe untersuchte gemeinsam mit Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München und weiteren Kollegen wie sich Rapamycin auf Mäuse auswirkte. Das Ergebnis ist ernüchternd. „Unsere Studie kommt zu dem Fazit, dass Rapamycin das Leben zwar verlängert, aber nur sehr begrenzte Effekte auf das Altern an sich hat“, fasst Ehninger die Befunde zusammen. „Wir sehen zwar sehr vereinzelt einen positiven Trend, etwa beim Lernverhalten oder bei manchen Blutwerten. Aber das betrifft gleichermaßen junge wie alte Mäuse. Rapamycin wirkt also nicht auf das Altern an sich, sondern nur auf ganz bestimmte Eigenschaften des Organismus.“

Darin sehen die Forscher auch die Ursache der lebensverlängernden Wirkung. „Wir gehen davon aus, dass die Verlängerung der Lebensspanne dadurch zustande kommt, dass Rapamycin die Tumorbildung hemmt. Das ist eine bekannte Wirkung, die wir auch bestätigen konnten. Bei den untersuchten Mausstämmen sind Krebsgeschwüre eine der Haupttodesursachen“, sagt der Molekularmediziner. „Demnach hat Rapamycin zwar einen isolierten Effekt auf lebensbegrenzende Erkrankung von Mäusen. Wir sehen aber keinen allgemeinen Einfluss auf die Alterung von Säugetieren.“

https://www.dzne.de/ueber-uns/presse/meldungen/2013/pressemitteilung-nr-23.html

Kommentar:

Wir wissen aus unseren homöopathischen Erfahrungen, dass es zwei voneinander unabhängige Lebensbeendigungsprogramme gibt.

Das erste Lebensbeendigungsprogramm funktioniert auf der Basis des Stoffwechsels. Es ist als passives Lebensbeendigungsprogramm aufzufassen und hat für den durchschnittlichen Mitteleuropäer eine untergeordnete Bedeutung.

Das zweite Lebensbeendigungsprogramm ist als aktives Autoaggressionsprogramm zu verstehen.

Der Organismus setzt ab dem 50. Lebensjahr mithilfe seiner Lebenskraft Programme in Kraft, welche die  Aufgabe haben das Leben aktiv zu beenden.

Rapamycin wirkt nach den Erkenntnissen der schulmedizinisch orientierten Forscher auf das zweite Lebensbeendigungsprogramm ein und vermindert bei Mäusen die Entstehung von Krebs.

Beim Menschen werden im Alter oft Nerven angegriffen, die Gelenke oder sogar das ganze Gehirn.

In der Alternativmedizin gibt es sowohl homöopathische Mittel als auch Arzneistoffe welche geeignet sind den Angriff des eigenen Abwehrsystems gegen den Organismus zur Beendigung des Lebens zu dämpfen oder hinauszuzögern. Systematische Forschung dazu existiert bisher nicht.