Glaubt das FDA an eine homöopathische Zauberwirkung?

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat einen Bericht über angeblich tödliche Nebenwirkungen bei einem Zahnungsmittel mit dem homöopathischen Zusatzstoff Belladonna heraus gegeben.

Diese Mitteilung wurde in Deutschland unverzüglich zur Hetze gegen Homöopathie verwendet.
Hier der Auszug aus den Protokollen der FDA:

https://www.fda.gov/downloads/Drugs/GuidanceComplianceRegulatoryInformation/CDERFOIAElectronicReadingRoom/UCM531852.pdf

n-TV schreibt dazu:

„Giftiges Homöopathie-Präparat? US-Behörde prüft Tod von zehn Kleinkindern“

http://www.n-tv.de/panorama/US-Behoerde-prueft-Tod-von-zehn-Kleinkindern-article19716158.html
Ob die verwendeten Homöopathiepräparate giftig waren, wurde bisher nicht mitgeteilt. Es könnte auch sein, dass die Kinder an anderen Ursachen gestorben sind, wie beispielsweise Impfungen oder falsche Behandlungen. Die dazu vorliegenden Fallbeispiele lassen jedenfalls nicht unbedingt den Zusammenhang mit dem verdächtigten Präparat aufkommen. Im Fall 8291776 hat eine 65 jährige Frau Citalopram 20 mg am Tag eingenommen. Sie litt an Depressionen und Gewichtsverlust. Ob sie das Zahnungsmittel auf homöopathischer Basis mit Belladonna eingenommen hatte, ist dem Protokoll nicht zu entnehmen. Auch ist erkennbar, dass sie mit 65 Jahren nicht mehr unbedingt im Kleinkindalter war.

Im Fall 8238934 wird lediglich mitgeteilt:

BELLADONNA EXTRACT\CAMOMILE EXTRACT

Ja wie viel Wirkstoff soll den da drin gewesen sein? Welche angebliche homöopathische Präparation nach Hahnemann wurde denn angeblich verwendet? Wer war denn der Hersteller und der verordnende Arzt?

Dazu finden wir keine Angaben.

Nichts eingenommen und trotzdem tödlich?

Wer homöopathische Mittel nicht einmal einnimmt, kann auch nicht an diesen Sterben, es sei denn die FDA glaubt auch schon an Hexen- oder Zauberwirkung homöopathischer Mittel, wie einige Ärzte für Homöopathie. Dann sähe das natürlich anders aus. Dann wäre das als eine Art von Geistheilung einzustufen, an welche zahlreiche Menschen glauben, genau wie im Mittelalter.

Nur warum sollten wir nicht an Magie glauben, wenn wir jeden Tag Alchemie durch die Schulmedizin vorgeführt bekommen, genau wie im MIttelalter?

Bei der wissenschaftlichen Erfassung von Nebenwirkungen eines Medikamentes sollte wenigstens das Medikament und dessen sichere Einnahme erfasst werden, sowie der möglichen toxischen Wirkung, bevor n-TV mit reißerischen Überschriften ein Homöopathiepräparat verdächtigt Menschen geschädigt zu haben.

Etwas mehr kritischer Jounalismus wäre für die Glaubwürdigkeit wünschenswert und etwas mehr Zurückhaltung des FDA bei der Herausgabe von angeblichen Medikamentenwirkung ebenfalls, zumindest bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Die verschiedenen Aufgaben der Lebenskraft Übersicht

Lebenskraft
Aufgaben Erscheinung Symptome
Aufrechterhaltung
Lebenskraft unbemerkt keine
Wachtum
ontogenese
phylogenese Zellwachtum sichtbar
Größenwachtum
Vermehrung kopulation
Nachwuchs identisch
Gleichgewicht diverse
Umwelt Heilungsreaktion
Ableben Verfall
Todesprogramme
chron.
Krankheiten diverse

Kommentar:

Die Lebenskraft ist keine überflüssige Erfindung unwissenschaftlicher Ärzte, sondern die Art, wie der Organismus das Leben aufbaut und für weitere Generationen erhält.

Sie ist durch Metabolismus, Vermehrung und Anpassung an die Umwelt gekennzeichnet.

Homöopathisch dürfte vorrangig der letzte Teil der Tabelle von Bedeutung sein mit den Todesprogrammen. Sie zielen auf die Beendigung des Lebens zur Erneuerung und Anpassung an die Umwelt durch die vorangehende Vermehrung.

Dieser letzte Teil ist in der heutigen Evolution des Menschen soweit verkümmert, dass die junge Generation nicht mehr den Gesetzen der Evolution folgt, sondern den Gesetzen des Lustgewinns und der Party. Die Evolution des „modernen“ Menschen führt zu einer Spezies des Lustgewinns und der Selbstausrottung durch Vermehrungsverweigerung und Vermeidung der Anpassung an irgend eine Umwelt oder Herausforderung.

Hahnemann hat mit den chronischen Krankheiten den letzte Teil der Todesprogramme zwar als chronische Krankheiten bezeichnet. Den Zusammenhang mit Todesprogrammen konnte er jedoch nicht erkennen. Er vermutete, dass chronische Krankheiten durch Bakterien verursacht werden, was sich im Nachhinein als unrichtig erweist. Sie sind nach unseren heutigen Erkenntnissen überwiegend genetisch bedingt, können jedoch auch erworben werden. Hufeland hat dazu kritisch angemerkt, dass die Symptome zwar in Folge der homöopathischen Behandlung verschwinden, die Krankheit bleibt jedoch.

Das kann ich aus meinen Beobachtungen bestätigen. Die Todesprogramme sind fest mit den Lebensprogrammen aus dem ersten Teil der Tabelle verbunden. Sie lassen sich durch homöopathische Mittel nur schwer auflösen und sollten bereits in der Kindheit angemessen behandelt werden, um das gesunde Leben zu verlängern.

Der Irrtum von Hahnemann

Heute erhielt ich eine Anfrage einer Bekannten. Sie erkundigte sich, welche Symptome mit Homöopathie heilbar sind.

Aus der Fragestellung fiel mir auf, dass sie offensichtlich ihre Information aus der homöopathischen Laienpresse entnommen haben muss.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle etwas dazu ausführen.

Richtig ist, das Hahnemann die Störung der Lebenskraft an den Symptomen festgemacht hat. Deshalb hat er eine Arzneimittelprüfung (AMP) gemacht, bei welcher er versuchte die Symptome eines homöopathischen Mittels zu erfassen, um dann rückwärts über die Erfassung der Symptome die verstimmte Lebenskraft zu heilen.

Der Gedanke klingt zuerst einmal überzeugend, ist jedoch problematisch.

Wir müssen uns darüber im klaren sein, dass wir die Lebenskraft heilen müssen, wenn wir eine Krankheit heilen.

Es geht also, entgegen der schulmedizinischen Auffassung, nicht darum irgend ein Virus oder Bakterium zu heilen, sondern die verstimmte Lebenskraft ins Gleichgewicht zu bringen.

Das ist bei akuten Krankheiten oft relativ einfach möglich, wenn wir das akute Mittel für die Erkrankung gefunden haben und dieses nach der Symptomähnlichkeit bestimmen.

Schwerer wird der Sachverhalt, wenn wir uns die chronischen Krankheiten ansehen. Die Anlagen der chronischen Krankheiten sind normaler weise bereits von den Eltern mitgegeben und sollten von einem guten Homöopathen bereits in der Kindheit erkannt und behandelt werden. Das erfolgt nach meinen Erfahrung so gut wie nie. Dann kommt im Laufe des Lebens der Zeitpunkt an dem die Erkrankung ausbricht. Das ist der Zeitpunkt, an dem wir die gestörte Lebenskraft an den Symptomen erkennen können, sofern die gestörte Lebenskraft rechtzeitig Symptome erzeugt.

Es gibt jedoch eine Reihe von Krankheit, bei der die gestörte Lebenskraft nicht an den Symptomen erkannt werden kann.

Dazu zählen: Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Nervenerkrankungen können wir an Hand der auftretenden Symptome besser erkennen.

Das Beispiel Krebs ist typisch für eine gestörte Lebenskraft, die sich an Hand der Symptome nicht rechtzeitig bemerkbar macht. Die Krebsüberwachung im Organismus ist dabei soweit vermindert, dass sich einzelne Zellen oder Gewebe der gemeinschaftlichen genetischen Kontrolle durch das Gehirn entziehen.

Bei der Krebsüberwachung ist festzustellen, dass Hahnemanns Theorie der Symptomatik der Krankheit als Kennzeichen einer kranken Lebenskraft versagt.

Hier gilt statt dessen die Aussage: Die richtigen Symptome zur richtigen Zeit beweisen die Gesundheit der Lebenskraft und nicht etwa das Fehlen von Symptomen.

Diese Zusammenhang wurde im Geukensfall ausführlich dargestellt.

Das bedeutet konkret, dass Heilungsreaktionen wie Husten und Schnupfen von geringfügigem Ausmaß nicht unterdrückt werden dürfen, um die Lebenskraft nicht zu schwächen. Dieser Zusammenhang wird offenbar von niemandem richtig verstanden, obwohl er den alten Ärzten um Hippokrates bereits bekannt und geläufig war.

Da machen die Gegenwartshomöopathen leider keine Ausnahme.

Strukturelle Gewalt in der Medizin

Brecht äußerte sich wie folgt:

„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Strukturelle_Gewalt

Nun bin ich nicht gerade ein Freund von Brecht. Seine Sprüche sind mir oft zu oberflächlich. Hier hat er vom im 5. Jahrhundert vor Christus lebenden chinesischen Philosophen Me-Ti eine Realitätsbetrachtung übernommen, die auch für die Medizin nachdenkenswert ist.
Alle anderen Arten jemand zum Suizid zu treiben soll hier nicht betrachtet werden. Es geht nur um den Gesichtspunkt jemand von einer Krankheit nicht zu heilen. Das wird bereits als strukturelle Gewalt angesehen mit der jemand getötet werden kann.
Dann erinnern wir uns das diese strukturelle Gewalt bereits durch Herrn Götzsche kritisiert und demaskiert wurde.
Marx sagte dazu:

„Kapital“, sagt der Quarterly Reviewer, „flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel.“
https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Karl_Marx

Damit ist bereits alles gesagt, was Herr Götzsche zur modernen Medizin sagen könnte, aber nicht gesagt hat.
Die moderne Medizin wird heute von niemand mehr hinterfragt, weil sie in der öffentlichen Wahrnehmung und Propaganda angeblich die erfolgreichste Medizin der Geschichte der Menschheit ist.

Ob das der Fall ist, darüber lässt sich diskutieren. Die Errungenschaften der modernen Medizin sind zweifelsfrei vorhanden. Nur sind sie wirklich geeignet Krankheiten zu heilen oder wenigstens zu lindern und das Leben zu verlängern?

Ich möchte diese Frage nicht vorschnell mit nein beantworten. Es gibt aber gute Gründe zur Annahme, dass das nicht der Fall ist. Dazu wurde in einem früheren Beitrag bereits ausgeführt, dass die Lebenserwartung der Amerikaner in den letzten 10 Jahren abgenommen, statt zugenommen hat. Bedeutet das nun mehr Gesundheit, wenn der Durchschnittsbürger kürzer lebt? Wohl eher das Gegenteil.

Zeigt sich hier bereits die hässliche Fratze der kapitalistischen Profitgier?

Ist es ein Fehler die Gesundheit der Menschen der kapitalistischen Profitgier auszusetzen?

Ich denke es sollten mehr Ärzte wie Hahnemann geben. Er hat sein Leben dafür eingesetzt die Gesetzmäßigkeiten der körpereigenen Heilungsvorgänge und der chronischen Krankheiten durch seinen Ansatz der Homöopathie zu erforschen. Dafür ist er nicht etwa mit einer hoch dotierten Professorenstelle der Pharmakologie belohnt worden. Er musste für seine Professorenstelle sogar noch Geld bezahlen. Dafür wurde ihm dann erlaubt als Professor vor Studenten Vorlesungen zu halten. Das ist also das Gegenteil unserer heutigen Phamakologieprofessoren.
Doch zurück zur strukturellen Gewalt.

Ist es nicht Gewalt gegen kleinste Kinder, wenn sie und ihren Eltern Impfungen eingeredet werden, ohne die sie das Kind nicht in Kindertagesstätten bringen dürfen?

Ist es nicht strukturelle Gewalt gegen Kinder, wenn sie bei banalen Infekte bereits regelmäßig mit Antibiotika ohne Sinn und Verstand zugeschüttet werden und deren Krankheiten dadurch eher zunehmen, als abnehmen?

Statt sich um die Lebenskraft dieser neuen Erdenbürger zu bemühen, werden die „Bakterien“ mit Antibiotika bekämpft.

Anstatt sich um den Zusammenhang von Krebsentstehung zur Lebenskraft zu bemühen, werden in den Labors der Universitäten Eiweiße auf ihre Struktur hin untersucht in der Hoffnung damit ein neuen Heilungswundermittel zu ergründen.

Die Ähnlichkeit dieses Treibens zur Alchemie habe ich bereits früher ausgeführt.

Nur das Wundermittel gegen chronische Krankheiten existiert bis heute nicht.
Die nächste Steigerung der strukturellen Gewalt ist die Unterdrückung von alternativmedizinischen Heilungsmethoden wie der Homöopathie.

Es reicht den Vertretern der Pharmaindustrie nicht aus ihre eigenen Präparate durch Zwangsgebühren in Form der gesetzlichen Krankenversicherung einzutreiben.

Die verbreitete Homöopathie wird angegriffen und als unwissenschaftliche Scharlatanerie verleumdet.
Der medizinische Laie kann nicht beurteilen, wie wenig Erfolge die Schulmedizin bei der Heilung chronischer Krankheiten erzielt.

Dann müssen die Heilerfolge der Alternativmedizin folgerichtig als zufällige Heilungen auf Grund eines angeblichen Placeboeffektes herab gesetzt werden.
Wenn wir auf Marx zurück kommen sehen wir: Der Alternativmediziner kann keine großartigen Gewinne aus seiner kostensparenden Alternativbehandlung erzielen.

Die Pharmaindustrie erzielt die Renditen, für die sie nach Marx jedes Verbrechen riskiert.

Prof. Götzsche klärt über die kriminellen Machenschaften auf.
Nicht erwähnt wird bei Marx und Brecht, dass die Steigerungsform des Verbrechens darin besteht Krankheiten erst zu erzeugen oder zu erfinden und dann viel Geld für deren Behandlung zu verlangen. Ob das heute der Fall ist sollte von den kritischen Pharmakologie, die es auch in Deutschland gibt, überprüft und aufgezeigt werden.

Der Aberglaubenbetrug

Meister Geo berechnet pro Stunde 360 Euro, mehr als ein Anwalt verdient.

Die letzte Finanzkrise war 2008, die nächste ist 10 Jahre später.

Mit Hilfe des Münzenorakels wird er offenbar reich.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/harmonisches-umfeld-mit-feng-shui-zum-unternehmenserfolg-14770913.html

Kommentar:

Wo hier alle Homöopathen noch lachen und sagen, dass ist finsterstes Mittelalter und Aberglaube, schreiten sie für noch höhere Summen zum Orakelseminar der Herren Scholten, Sankaran und ihren Schülern. Das ist finsterstes Mittelalter.

Meister Geo weiß wie er Dummköpfe um ihr Geld betrügt.
Mir ist persönlich eine Frau bekannt, die sich zur einer Berliner Hellseherin begeben hat.

Nachdem sie 250 Euro los geworden ist, freute sie sich über die stilvoll eingerichtete Wohnung der Dame. Sie war früher Krankenschwester und lebt nun von alten abergläubischen Frauen.

Ihre Prophezeiungen haben aber alle angeblich gestimmt. Sie sagte folgendes  voraus: Die mir persönlich bekannte Frau wird demnächst die große Liebe ihres Lebens finden, sie wird in einem Haus mit spitzem Dach wohnen und einen Hund an der Leine mitführen. Das sie sehr vermögend sein wird, versteht sich von selbst, sonst hätte sie nicht 250 Euro zum Fenster hinaus werfen können.

Keine der Prophezeiungen ist in den letzten Jahren eingetreten. Dafür verleugnet sie heute gegenüber ihrem Enkel fröhlich, dass sie jemals bei besagter Wahrsagerin aus Berlin war und sich Unfug einflüstern lassen hat.

Es ist einfach zu traurig, wie leicht es ist mit Aberglauben Geld zu verdienen. Über Ärzte, die sich Mühe geben ihre Gesundheit mit redlichen Mitteln zu erhalten, lacht sie jedoch.

Und was noch erstaunlicher ist: Dieser Aberglaube wird dann noch heroisiert. Die Aberglaubenbetrüger sind dann angeblich redliche Leute, die ihre bestes geben (statt nehmen).

Ihre Prophezeiungen treffen nach ihrer Aussage zu hundert Prozent zu und die Gesundheitsvorhersagen sind unantastbar.

Wer beendet eigentlich mal langsam diese Scholten und Sankraran Abzocke?

Das ist nicht einen Millimeter besser als eine Wahrsagerin, die ein Haus mit spitzem Dach voraus sagt. Nur kommen hier junge Ärztinnen und Ärzte um sich Unfug einflüstern zu lassen. Das Ergebnis ist das gleiche wie bei der Krötenwanderung: Das Geld fließt von der Tasche der Betrogenen in die Tasche der Abzocker und Märchenerzähler.

Die genannten Herren erfinden zwar keine Häuser mit spitzem Dach, dafür aber andren Unfug und sagen dazu frecher weise auch noch Homöopathie unter Mißbrauch des Namens des genialen Entdeckers.

Hier wurden auch noch andere Betrüger behandelt wie die Lichtesser. Das sind die Leute die meinen durch Lichtnahrung eine Verbindung zum „Lieben Gott“ herstellen zu können. Sie stellten tatsächlich die Verbindung zum „Lieben Gott“ her, jedoch nur in der Grube und diese Verbindung hatten die erbarmungswürdigen Opfer des Betruges vorher anders erklärt bekommen: Als Ehrenplatz an der Seite des Allmächtigen und keinesfalls in satanischem Feuer.

Dann hatten wir einen Schlangenbändiger, der meinte mit seinen Göttlichen Kräften nicht am Schlangenbiß eines giftigen Exemplares zu sterben. Sein „Glaube“ würde ihn bewahren.  Er war schneller unter der Erde, als seine „göttlichen Kräfte“ ihm eingeflüstert hatten.

Bei so viel Dummheit fällt mir nur noch der Nietzschespruch ein: „Es gibt keine Erlösung für den, der so an sich selber leidet, es sei denn der schnelle Tod.“[303]

»Kranker« sollt ihr sagen, aber nicht »Schuft«; »Tor« sollt ihr sagen, aber nicht »Sünder«.

Besser kann man es nicht formulieren.