Wirkungsweise der homöopathischen Mittel nach wie vor unerforscht

Ich bekam vor kurzem eine aufgeregte Mittelung eines Patienten. Er hatte einen amerikanischen Autor gefunden, der bereits vor mehr als 20 Jahren behauptet hat, die Wirkungsweise der Homöopathie sei mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie aufgeklärt. Warum ich davon noch nichts wüsste.

Ich durfte darauf erst einmal auf die umfangreichen Arbeiten von Claudia Witt verweisen, die sich in ihrer Promotionsarbeit die Mühe gemacht hat fast alle physikalischen Untersuchungen und deren Ergebnisse an homöopathischen Mitteln wissenschaftlich zu erforschen. Im Ergebnis kam kein Wirkungsnachweis mit den heute verfügbaren physikalischen Untersuchungen heraus.

Die von mir vertretene Theorie besagt, dass die Energie der Wasserstoffbrückenbindung der Träger der quantenphysikalischen Information des Wassers darstellt. Diese Energie ist bis heute nicht messbar.

Sofern sie gemessen werden könnte, würde sie alleine durch die Messung bereits zerstört, wie das bei quantenphysikalischen Vorgängen immer der Fall ist.

Die Nichtnachweisbarkeit der quantenphysikalischen Information von homöopathischen Mitteln spricht jedoch nicht gegen deren Wirksamkeit.

Die Informationsübertragung innerhalb der Zelle erfolgt auf diesen quantenphysikalischen Vorgängen, die bis heute nicht erforscht sind.

Wir wissen zwar nicht, wie Homöopathie funktioniert, wir könnten es jedoch wissen, wenn wir unser heliozentrisches Weltbild endlich ablegen würden und uns aus dem geistigen Mittelalter der Neuzeit heraus begeben würden.

Kopernikus vs. Luther

Hahnemann stilisierte sich zu einem neuen Kopernikus, was von seinen Gegner als Unsinn oder sogar als Größenwahn abgetan wurde (Jütte, Hahnemann S. 95).

Das ist kein unbekanntes Problem.

Hahnemann hat offenbar zuerst als Einziger die Genialität seiner neuen Heilmethode der Homöopathie erkannt. Darin konnten ihm die schulmedizinischen Kollegen weder damals, noch heute folgen.

Es ergibt sich die Frage, woran dieses Nichtfolgen-können und – wollen können eigentlich liegt.

Ist die Idee von Hahnemann nicht nachvollziehbar?

Seine Idee bestand darin Krankheiten zu heilen, indem ich ein Heilmittel mit ähnlichen Symptomen verwende, wie die Krankheit aufzuweisen hat.

Wir wissen aus der Volksmedizin, dass ein Heilmittel mit ähnlichen Symptomen nicht unbedingt ein homöopathisches Mittel sein muss.

In Südamerika wurden Gruppen vorgestellt, die ihren psychiatrisch Erkrankten dadurch geheilt hat, dass ihnen andere Mitglieder der Gemeinschaft in einer Art von großem Theaterstück unter Einbeziehung des Kranken genau die Symptome vorspielen und spiegelt, welche der Kranke meint zu haben oder nach Außen zur Schau trägt.

Das führt zu erstaunlichen Heilergebnissen.

Was macht die Schulmedizin in solchen Fällen? Sie verordnet unterdrückende pharmakologische Präparate, die zwar kurzeitig bessern, langfristig jedoch verschlechtern.

Zu Hahnemanns Zeiten gab es keine pharmakologische Industrie, welche für jede Krankheit ein anderes Mittel anbot.

Es wurde oft auf Naturheilmittel zurück gegriffen.

Einige Ärzte stellten auch fest, dass die Natur besser heilt, als der Arzt und warteten den natürlichen Heilverlauf von Erkrankungen ab.

Hahnemann hat sich zu Recht als den Neuen Kopernikus angesehen. Seine Idee der Symptomenähnlichkeit zur Krankheitsheilung zu verwenden ist genial und bis heute nicht verstanden. Aber sie funktioniert, wie wir am Beispiel der Wunderheiler aus Südamerika sehen können.

Was heißt nun Symptomähnlichkeit in der Homöopathie?

Ein Mittel soll ähnliche Symptome erzeugen, wie eine Krankheit um heilkräftig zu sein.

Dazu können wir uns die gesammelten Prüfungssymptome bei Hahnemann ansehen.

Nun kommen die Argumente der Gegner.

Das sind Prüfungssymptome, die nicht reproduzierbar sind und nicht in Doppelblindversuch von Placebosymptomen unterschieden wurden.

Auf diese Argumentation ist Hahnemann nicht eingegangen. Die Placeboproblematik war ihm zwar deutlich, hat jedoch nicht zur Doppelblindstudie für die Erhebung der Symptome geführt.

Das ändert jedoch nichts an der Genialität der Idee die Symptomenähnlichkeit zu Heilzwecken zu nutzen.

Auch Kopernikus musste nicht die moderne Quantenphysik und die Allgemeine Relativitätstheorie kennen, um zu wissen, dass die Kirche seiner Zeit wichtige physikalische Gesetzt unterdrückt hat.

Sogar der Rebell Martin Luther hatte keine ausreichenden physikalischen Kenntnisse, obwohl er Kirchengeschichte schrieb:

„Von Martin Luther ist eine kritische Äußerung über die zentrale These des Kopernikus überliefert: „Der Narr will mir die ganze Kunst Astronomie umkehren! Aber wie die Heilige Schrift zeigt, hieß Josua die Sonne stillstehen und nicht die Erde!“ (M. Luther) unter Berufung auf Jos 10,12-13 LUT, die aus Luthers wörtlichem Verständnis des Bibeltextes resultiert. Nach dieser Bibelstelle ließ Gott die Sonne für einen Tag stillstehen, woraus Luther folgerte, dass sie normalerweise in Bewegung sein müsse. Galilei zeigte, dass dieser Gedankengang keineswegs zwingend war, sondern der Effekt des Joshua–Wunders im heliozentrischen Weltbild besser beschrieben werden kann als im geozentrischen.[20

https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Kopernikus#T.C3.A4tigkeit_als_Arzt_und_Administrator

Ich will also den heutigen Medizinprofessoren nicht auf die Füße treten, wenn sie die Genialität von Hahnemann nicht erkennen können. Es ist offenbar völlig normal, dass sich geniale Erkenntnisse nur sehr langsam durchsetzen.

Es besteht also kein Grund zur Annahme Herr Hahnemann hätte an Größenwahn gelitten.

Er hat eher den Größenwahn der Schulmedizin beschnitten, was ihm bereits genug Ärger eingebracht hat.

Kritisch an der Arzneimittelprüfung von Hahnemann ist aus heutiger Sicht zu sehen, dass die von ihm in den Arzneimittelprüfungen als psorisch eingestuften Symptome überwiegend Placebosymptome sind, denen kein Krankheitswert oder pathologischer Wert zukommt.

Sie dürften demzufolge nicht für Heilzwecke verwendet werden.

Zu heilen sind lediglich Krankheitssymptome. Und die treten bei den Arzneimttelprüfungen zu wenig auf, um sie in eine Materia medica aufzunehmen.

Diesen Mangel versuchen die modernen Geistheiler durch selbsterfundene Symptome zu ersetzen.

Das ist jedoch nicht der Weg, den eine wissenschaftliche Homöopathie einschlagen sollte, wenn sie in Zukunft noch Bestand haben will.

Eine wissenschaftliche Basis heißt:

  • Prüfungssymptome werden durch saubere Arzneimittelvorbereitung in Doppel- oder Dreifachblindversuch auf pathologische Symptome erhoben
  • saubere Arzneimittelvorbereitung heißt, dass Verumsymptome nicht in der Placebogruppe auftreten dürfen, weil wir sonst von einer Vermischung der Prüfmittel in der Vorbereitung ausgehen müssen
  • Die Erhebung erfolgt in mehrfachen Versuchsreihen an einer ausreichenden Anzahl Patienten
  • Die pathologischen Symptome werden im Tierversuch verstärkt und bestätigt

Wenn das geschehen ist, können wir darüber diskutieren, ob Kopernikus recht hatte oder der alter Luther.

Impfen nein danke?

Hier ist eine Website, die sich ausgesprochen kritisch mit dem Impfen auseinander setzt.

http://www.impfen-nein-danke.de/

Kommentar:

Jeder sollte sich beim Arzt seines Vertrauens über die Vorteile und Risiken der Impfungen beraten lassen.

Eine Impfpflicht zum Besuch staatlicher Einrichtungen wie Kitas oder Schulen existiert nicht.

Fragen sie bei Verweigerung des Besuchs der öffentlichen Einrichtungen den Anwalt ihres Vertrauens. Vorsorglich empfehle ich bereits vor Eintritt eines Streitfalles den Abschluss einer Verwaltungsrecht umfassenden Rechtsschutzversicherung, auch für die Kinder. Ein Verfahren kann teuer werden, auch wenn niemand so ein Verfahren anstreben will. Das Verhalten der staatlichen Vertreter der Kindereinrichtungen wird in den letzten Jahren immer aggressiver.
Eine Impfpflicht kann nur vom Gesetzgeber eingeführt werden, wenn der Schutz der Allgemeinheit vor schwerwiegenden Seuchen diese erforderlich macht.

Das ist gegenwärtig in Europa nicht der Fall. Die Bemühungen der Pharmaindustrie immer mehr Impfungen auch gegen harmlose Erkrankungen zu verkaufen sind nicht begründet und als schädlich einzustufen. Dennoch kann im Einzelfall eine Impfung gegen ernsthafte Erkrankungen mitunter empfohlen werden. Ein Zuviel an Impfungen kann eher schaden als nutzen.

Es lassen sich nicht alle Krankheiten vermeiden. Aus den Isolationsversuchen an Tieren wissen wir, wenn wir Lebewesen von allen Krankheitserregern abschirmen, sterben sie an einer Unterentwicklung des Abwehrsystems, nicht etwa in hohem Alter, sondern bereits jugendlich. Dieses Risiko wird in der gegenwärtigen Impfdiskussion nicht beachtet und sollte bei der weiteren Diskussion thematisiert und wissenschaftlich erforscht werden.

Wie Breivik zum Massenmörder wurde

„Wie wird aus einem Menschen ein Massenmörder wie Anders Behring Breivik? Die norwegische Journalistin Asne Seierstad sagt im n-tv.de Interview: „Der Schlüssel zu seinen Taten ist Erniedrigung.“ Der Massenmörder Breivik – er ist „einer von uns“.

http://www.n-tv.de/politik/Wie-Breivik-zum-Massenmoerder-wurde-article18245816.html

Wir verdanken Frau Seierstad, dass sie auf eine unbenannte große Wunde der heutigen Gesellschaft hinweist. Das Problem ist die ständige Erniedrigung des Herr Breivik durch die Umgebung und die staatlichen Organe.

Ich möchte ungern die Psychologie des Falles hier aufrollen.

Wir sollten jedoch als Homöopathen hellhörig werden, wenn wir das Schema der ständigen Zurückweisung durch die Umgebung und besonders durch die Staatsorgane bei einem Patienten vorfinden, was bei uns leider keine Ausnahme ist, sondern die Regel.

Da stellt sich die strafrechtliche Schuldfrage auf einmal in einem völlig anderen Licht dar, als das von den Psychiatern im Prozess dargelegt wurde.

Auch als Homöopath werden wir mit Globuli nichts gegen die ständige Zurückweisung des Herrn Breivik in seiner Umgebung erreichen können.

Wir müssen das Problem an der Wurzel anpacken. Das heißt in so einem Fall nicht Psychologie oder Homöopathie, sondern Soziologie.

Frau Seierstad ist die erste, die versucht diesen Fall aus den Beziehungen des Herrn Breivik zu seinen Bezugspersonen und der Umgebung zu analysieren.

Sie dürfte damit generell den Schlüssel zu den Problemen der modernen Gesellschaft des Westens angesprochen haben. Die ständige Zurückweisung junger Menschen mit unmenschlichen Methoden bei gleichzeitiger Gleichgültigkeit der zuständigen Erzieher ihnen gegenüber erzeugt das Gefühl der Unerwünschtheit, des nicht Gewolltwerdens, ja auch des Hasses. Die so behandelten jungen Menschen sind nicht nur für die Gesellschaft verloren, sie versuchen sich auch auf die eine oder andere Weise an der Gesellschaft zu rächen. Wie das konkret aussehen kann, zeigt der Fall Breivik. Der inzwischen verstorbene Rechtsanwalt und Strafverteidiger Rolf Bossi hat sich der schweren Kriminaltäter angenommen. Er kam zu dem Schluss, dass die Täter oftmals nicht von sich aus Täter werden, sondern weil sie regelrecht in diese Rolle hinein gedrängt werden. Sein Thema war das der Perversion und der abartigen Persönlichkeit. Nach seinen Ausführungen haben diese Personen keine Chance jemals ein normales Leben zu führen. Sie sind nicht therapierbar. Dennoch hat er sich für sie eingesetzt und eine Therapie befürwortet, sowie ein Anspruch auf ein humanes Leben, wenn auch möglicher weise hinter Gittern.

Beim Fall Breivik scheinen die Voraussetzungen des Versagens der Gesellschaft vorzuliegen. Das hätte von den Juristen im Strafverfahren thematisiert werden müssen. Er ist offensichtlich schlecht verteidigt worden.

Damit möchte ich in keinem Fall zum Ausdruck bringen, dass die Gesellschaft in den vielen anderen Fällen oder sogar generell als Ursache für Kriminalität angesehen werden darf. Fehlentwicklungen wie bei Herrn Breivik hätten die zuständigen Stellen jedoch rechtzeitig erkennen können und handeln müssen. Nicht durch weitere Zurückweisungen, sondern durch Integration in eine heute oftmals wenig humane Gesellschaft.  Es ist wohl eine Änderung des westeuropäischen Wertesystems erforderlich, um derartigen Straftaten vorzubeugen. Für derartig zurückgewiesene Menschen sollte auch ein geschützter gesellschaftlicher Bereich eingerichtet werden, wo sie sich und ihre Fähigkeiten entwickeln können. Bei Behinderten ist das bereits der Fall. Bei gesellschaftlich Gemobbten oder Geächteten findet das nicht statt. Großen Anteil haben daran auch staatliche Organe. Die so Ausgestoßenen finden oft nicht zurück in eine gesellschaftlich akzeptierte Rolle. Psychiatrie ist dafür jedenfalls keine Lösung.

Hier sollten die Soziologen endlich wissenschaftliche Arbeit leisten, die der Gesellschaft auch weiter hilft. Insbesondere sollten sie die Rolle des Staatsmobbings und der Missachtung der Rechte des Einzelnen durch den Staat untersuchen.

Der Fall Mollath war ebenfalls ein Fall des ständig ungerechten Zurückweisens, der staatlichen Kriminalisierung und des Missbrauchs der Psychiatrie. Er wurde sogar aus einer einbindenden Arbeit als Automechaniker heraus gerissen, entwurzelt und in die Psychiatrie gesperrt. Solange derartige Ungerechtigkeiten einzelnen Menschen angetan werden, ist damit zu rechnen, dass der Eine oder Andere in seinem Tun unberechenbar wird.

Aktueller Fall aus München:

N-TV-berichtet über den Täter vom 22..07.2016 aus München, der im Kaufhaus mehrer Menschen angegriffen hat:

„Anscheinend wurde das Video kurz nach den ersten Schüssen aufgezeichnet, der mutmaßliche Täter versucht sich darin zu rechtfertigen: „Wegen euch bin ich sieben Jahre lang gemobbt worden. Und jetzt musste ich mir eine Waffe kaufen, um euch alle abzuknallen.“ Obwohl der Mann akzentfreies Deutsch spricht, wird er von seinem im Video nicht zu sehenden Gegenüber in tiefstem Bayrisch als „Kanake“ beschimpft – die Antwort lässt aufhorchen: „Ich bin hier geboren. Ich wurde in meiner Wohngruppe gemobbt. Ich war in Behandlung. Ich bin Deutscher!“

http://www.n-tv.de/politik/Verstoerendes-Tatvideo-Ich-war-in-Behandlung-article18257836.html

Auch hier ist das Schema des ständigen Zurückweisens und des Mobbens als Motiv für die Gewalttat zu erkennen.

Kritik gelesen, aber nicht akzeptiert

Herr Ernst bekommt von seinen Lesern mitunter kritische Berichte zu seinen Ausführungen. Hier hat er einen derartigen Bericht wieder gegeben.

„At a personal level, I am concerned that your early experiences have distorted your views and unfortunately you have managed to alienate yourself from the very form of healthcare that would best resolve these issues without the need for suppressive drugs…

How is it possible that someone who has obviously read quite a bit of what I have published misunderstands so much of it? Deluded? Demented? Or worse?”

http://edzardernst.com/2016/07/dont-mention-the-war-when-speaking-to-a-german/

freie Übersetzung:

Auf der persönlichen Ebene, bin ich besorgt, dass Ihre ersten Erfahrungen Ihre Ansichten verzerrt haben und leider haben Sie es geschafft, sich von der sehr Form der Gesundheitsversorgung zu entfremden, die am besten diese Probleme ohne die Notwendigkeit für unterdrückende Medikamente lösen würde…

Sein Kommentar dazu: Wie ist es möglich, dass jemand, der offensichtlich ziemlich viel von dem, was ich veröffentlicht habe gelesen hat so viel davon missversteht? Getäuscht? Wahnsinnig? Oder schlimmer?

Kommentar:

Kein Autor kann erwarten, dass er von allen Lesern verstanden wird. Auch nicht Herr Ernst.

Die Entfremdung von der Gesundheitsfürsorge ohne unterdrückende Medikamente scheint keiner Diskussion würdig zu sein. Andernfalls hätte ich dazu ein paar Ausführungen erwartet.

Ich formuliere das Problem jedoch viel weitreichender, als der kritische Leser des Herrn Ernst.

Moderne Medizin zeichnet sich nicht dadurch aus, dass sie verkündet wissenschaftlich zu sein. Sie muss auch noch die Kriterien der Wissenschaftlichkeit erfüllen.

Daran mangelt es der heutigen Schulmedizin, genauso wie der Homöopathie.

Der Leser hat also richtig erkannt, wenn wir schon keine Wissenschaft in der Medizin vorfinden, dann sollte wenigstens die Medizin verwendet werden, die zuerst einmal nicht schadet und mehr oder weniger heilt.

Ob mit Alternativmedizin eine Heilung von Krankheiten möglich ist, wird gerade von den Skeptikern bestritten.

Ob mit Schulmedizin eine Heilung möglich ist, wird bei akuten Krankheiten kaum bestritten, da sie der Organismus meist selbst heilt.

Die Geister unterscheiden sich lediglich bei den chronischen Krankheiten. Für diese hat die Schulmedizin selten einen Therapieansatz, der chronische Krankheiten bereits an der Entstehung hindert oder heilt.

Das ist das einzig zulässige Kriterium einer wissenschaftlichen Medizin. An dieser Stelle versagt die Kritik des Herrn Ernst vollständig. Das Thema Krankheiten verhindern, bevor sie entstehen, habe ich bei ihm noch nicht gefunden.

Insofern muss er den Leser auch mit den Attributen versehen, die oben angeführt sind und von mir nicht geteilt werden.

Wer Kritik an der Alternativmedizin austeilt, muss sich die eigene Unwissenschaftlichkeit vorhalten lassen, die aus seiner Kritik hervorgeht.

Sofern die Schulmedizin heute behauptet, sie würde Krankheiten durch Impfungen verhindern, kann ich diese Behauptung nicht unwidersprochen lassen. Es gibt lebensbedrohliche Krankheiten, die durch Impfungen verhindert werden können. Dagegen wird kein Alternativmediziner Einwendungen vorbringen. Das heutige Problem besteht darin, dass gegen alle denkbaren Kinderkrankheiten und sogar gegen Bluthochdruck geimpft wird und der Organismus so daran gehindert wird ein gesundes Abwehrsystem aufzubauen, welche erforderlich ist um ernsthafte Erkrankungen, sowohl akute, als auch chronische, abwehren zu können. Damit werden auf lange Sicht keine Krankheiten verhindert, sondern bösartige Krankheiten begünstigt. Wissenschaftliche Medizin fängt da an, wo die langfristigen Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Lebensspanne als Kriterium für den Erfolg einer Impfung oder sonstigen Behandlung zu Grunde gelegt wird. Das ist gegenwärtig nicht der Fall. Bis sich diese Erkenntnis in der Schulmedizin durchsetzt ist keine Behandlung  oder eine sanfte Behandlung immer noch besser, als eine schädliche, das Leben verkürzende Behandlung. Das dürfte der eigentliche Vorwurf des Leserbriefschreibers an Herrn Ernst sein.