Die Auferstehung zum unendlichen Leben

Das ZDF beschäftigt sich mit dem Geheimnis des ewigen Lebens:

„Die Religion war das emotionale Band, das alle Ägypter bis zum Schluss zusammenhielt. Die Sehnsucht der Ägypter nach einem ewigen Leben hat all das hervorgebracht, was uns bis heute an sie erinnert. Pyramiden und Totenbücher, Tempel und Gräber zeugen von ihrem Leben am Nil – und von ihren gewaltigen Anstrengungen, dieses Leben in Ewigkeit fortzuführen. Ihr Glaube an die Wiederauferstehung und ein paradiesisches Leben nach dem Tod wird einmal Juden, Christen und Moslems prägen. Auf diese Weise sind sie tatsächlich unsterblich geworden.“

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/aeypten-das-geheimnis-des-ewigen-lebens-100.html

Kommentar:

Wir nähern uns jedes Jahr zügig dem Weihnachtsfest. Dabei hatten wir mit mathematischer Präzision festgestellt, dass es dieses Jahr im Zeichen der Wissenschaft und nach mathematischen Berechnungen der Tensorrechnung unter Anwendung der Integralgleichungen und Einbeziehung der Unendlichkeit unumstößlich am 24. Dezember zu erfolgen hat.

Das ist der Zeitpunkt der maximalen Depressionen. Eine gute Gelegenheit über den Sinn des Lebens, besonders über das ewige Leben, oder wenn wir es mathematisch formulieren wollen über das unendliche Leben nachzudenken.

Das ZDF hat anhand der alten Ägypter aufzeigen können, dass der Wunsch nach einem unendlichen Leben bereits bei den alten Ägyptern in Form ihres Totenkults vorhanden war.

Heute sind wir zwar schlauer und wissen, dass wir nicht unendlich leben können. Zugleich sind wir jedoch auch verlogener geworden, wenn wir uns einreden wir könnten in einer anderen Daseinsform oder Dimensionen nach dem Leben trotz unserer körperlichen Verfalls dann dennoch in einer angeblich unerklärlichen Weise unendlich weiter leben.

Ramses ist der Übeltäter, der sich weigerte bereits vor dem 90. Lebensjahr das Sonnenschiff der Ewigkeit zu besteigen.

Die Pyramiden, Tempel, Totenbücher und Gräber zeugen vom gewaltigen Aufbäumen gegen die Endlichkeit irdischen Lebens.

In unserem Kulturkreis wird der Wunsch nach ewigem oder unendlichem Leben als die eigentliche Krankheit des Geistes angesehen.

Dieser Wunsch verstößt gegen die Vernunft der Evolution, früher einmal als Gott bezeichnet.

Die Evolution der Vernunft hat dafür gesorgt, dass die Klugen am längsten leben und die anderen weniger.

Wer klug ist sorgt sich um seine Gesundheit und wird rechtzeitig Vorsorge treffen gesund alt zu werden um keine zwanzig Tabletten am Tag zu konsumieren.

Eine gesunde Vorsorge ist mit der ständigen Einnahme von pharmakologischen Präparaten nicht in Übereinstimmung zu bringen.

Insofern dürften die Vertreter der pharmakologischen Auffassung nicht zu den unbedingt langlebigen zählen.

Statt der Alchemie der Pharmakologie hinterherzulaufen sollten wir unsere Lebenskraft dafür einsetzen unsere Anstrengungen für ein langes gesundes Leben zu verstärken um  im Idealfall auf ein unendliches Leben zu kommen.

Dass wir dieses Ziel heute nicht einmal ansatzweise erreicht haben beweist der durchschnittliche Tablettenkonsum der über 60 jährigen von 10-20 Tabletten täglich.

Dieses sehr endliche Leben ist das Leben der Enterbten. Meist enterben sie sich jedoch selbst.